Mehr Sport, Rauchen aufhören, abnehmen, mehr Zeit für die Familie

Die guten Vorsätze für 2009: So halten Sie sie auch durch

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Für 2009 haben sich in Bayern viele mehr Bewegung vorgenommen.

Jetzt, im neuen Jahr, wird alles besser – oder auch nicht. In unserer Euphorie zum Jahreswechsel möchten wir mit guten Vorsätzen festgefahrene Lebensgewohnheiten ändern. Und das ist schwer.

Trotzdem haben fast die Hälfte aller Bayern gute Vorsätze. Laut einer Forsa-Studie der DAK rangieren „mehr Zeit für Familie“ und „Stress reduzieren“ ganz oben. 60 Prozent aller Vorsätze drehen sich um diese Wünsche.

„Formulieren Sie Ihre Vorsätze konkret“, sagt Diplom-Psychologe Fritz Propach von therapie.de , einem Internet-Forum. „Mehr Sport treiben“ sei zu vage, „einmal in der Woche schwimmen gehen“ sei realistisch. „Wer von Null auf Hundert gleich fünfmal pro Woche trainiert, wird sich bald selbst enttäuschen“, so Propach. Zu viel Ehrgeiz gepaart mit zu wenig Geduld machen alle Vorsätze zunichte.

Damit es dieses Jahr endlich klappt mit den Vorsätzen, hat der Psychologe einen Drei-Punkte-Plan ausgearbeitet. Am Beispiel der zehn häufigsten Vorsätze für 2009 zeigt Fritz Propach, wie’s geht:

Top-Ten der guten Vorsätze für 2009 in Bayern

1. Mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen (61 Prozent)2. Stress vermeiden oder abbauen (60 Prozent)3. Mehr bewegen, Sport (54 Prozent)4. Mehr Zeit für mich selbst (54 Prozent)5. Gesünder ernähren (49 Prozent)6. Sparsamer sein (35 Prozent)7. Abnehmen (33 Prozent)8. Weniger fernsehen (24 Prozent)9. Weniger Alkohol trinken (15 Prozent)10. Rauchen aufgeben (14 Prozent)

So "raketete" München ins Jahr 2009

So "raketete" München ins Jahr 2009 © 
München knallt, München leuchtet: Das war das Feuerwerk der bayerischen Landeshauptstadt. © Kruse
München knallt, München leuchtet: Das war das Feuerwerk der bayerischen Landeshauptstadt. © Kruse
München knallt, München leuchtet: Das war das Feuerwerk der bayerischen Landeshauptstadt. © Kruse
München knallt, München leuchtet: Das war das Feuerwerk der bayerischen Landeshauptstadt. © Kruse
München knallt, München leuchtet: Das war das Feuerwerk der bayerischen Landeshauptstadt. © Kruse
München knallt, München leuchtet: Das war das Feuerwerk der bayerischen Landeshauptstadt. © Kruse
München knallt, München leuchtet: Das war das Feuerwerk der bayerischen Landeshauptstadt. © Kruse
München knallt, München leuchtet: Das war das Feuerwerk der bayerischen Landeshauptstadt. © Kruse
München knallt, München leuchtet: Das war das Feuerwerk der bayerischen Landeshauptstadt. © Kruse
München knallt, München leuchtet: Das war das Feuerwerk der bayerischen Landeshauptstadt. © Kruse
München knallt, München leuchtet: Das war das Feuerwerk der bayerischen Landeshauptstadt. © Kruse
München knallt, München leuchtet: Das war das Feuerwerk der bayerischen Landeshauptstadt. © Kruse
München knallt, München leuchtet: Das war das Feuerwerk der bayerischen Landeshauptstadt. © Kruse
München knallt, München leuchtet: Das war das Feuerwerk der bayerischen Landeshauptstadt. © Kruse

Mehr Sport, gesündere Ernährung, abnehmen Was Sie sich fragen müssen:Leidet schon meine Gesundheit? Bin ich unausgeglichen oder träge? Analysieren Sie Ihre Essgewohnheiten: Essen Sie zu viel, zu fett oder zu süß? Sind Sie wirklich zu dick? Wie viele Kilos sollen runter?Ziel konkret setzen:Ab nächster Woche mache ich wieder an zwei festen Tagen 30 Minuten Sport. In zwei Monaten erhöhe ich auf 40 Minuten, wieder zwei Monate später auf 50. Im Juni möchte ich beim Münchner Stadtlauf mitmachen … Ich mache einmal in der Woche einen Obst- und Gemüsetag und esse nur noch zweimal pro Woche Fleisch – dann geht das Abnehmen von ganz allein.So schaffen Sie’s:Ganz wichtig: Bleiben Sie realistisch! Wer zu schnell zu viel von sich verlangt, wird die Tortur nicht lange durchhalten. Suchen Sie sich einen Sport, der Ihnen Spaß macht, am besten mit Gleichgesinnten. Das motiviert und steigert die Disziplin. Denken Sie in schwachen Stunden an die Vorteile: Ich kann beim Sport gut nachdenken oder abschalten. Bewegung baut Stress ab. Ich nehme ab! Durch gesundes Essen fühle ich mich fitter, habe nicht mehr so oft Bauchschmerzen oder Sodbrennen.

Mehr Zeit für mich oder meine Familie Was Sie sich fragen müssen:Auf was will oder kann ich verzichten, um mehr Zeit zu haben? Ziel konkret setzen:Vereinbaren Sie einen festen Tag oder Abend mit der Familie. Oder machen Sie mit sich selbst „feste Termine“ aus.So schaffen Sie’s: Die für die Familie oder Sie selbst reservierte Zeit ist für alles andere tabu. Wenn’s mal gar nicht anders geht: Unbedingt einen Ersatztermin vereinbaren, sonst kommen Sie schnell wieder ins alte Fahrwasser.

Weniger Stress Was Sie sich fragen müssen: Wirkt sich der Stress schon auf Körper und Psyche aus? Bin ich unausgeglichen, müde, überempfindlich? Sinkt meine Leistungsfähigkeit? Vernachlässige ich mein Umfeld? Habe ich einfach zu viel Arbeit – oder arbeite ich vielleicht ineffizient? Lasse ich mich ausnützen?Ziel konkret setzen:Statt 60 will ich nur noch 50 Stunden pro Woche arbeiten. Gleich im Januar mache ich einen Zeitmanagement-Kurs.So schaffen Sie’s:Geben Sie Aufgaben ab. Vereinbaren Sie einen Termin mit Ihrem Chef und besprechen Ihr Problem, vielleicht finden Sie gemeinsam eine Lösung. Lernen Sie Entspannungstechniken und versuchen Sie, sich nicht auch noch in der Freizeit stressen zu lassen.

Sparsamer sein Was Sie sich fragen müssen:Wie viel Geld gebe ich wofür aus? Am besten Sie machen eine Liste. So sehen Sie sofort, wo die Kostenfresser liegen und Sie Potenzial zum Sparen haben. Ziel konkret setzen:Ich gehe nicht mehr jede Mittagspause zum Essen. Statt einen Milchkaffee für 2,50 Euro ziehe ich mir in der Arbeit einen Kaffee aus dem Automaten. Ich gebe im Monat maximal den Betrag xy für Klamotten aus.So schaffen Sie’s:Am besten, ein bestimmter Betrag geht gleich per Dauerauftrag auf ein Extra-Konto. Geld, das man nicht mehr hat, gibt man nicht so leicht aus. Und stellen Sie sich vor, was Sie sich mit dem Ersparten nach ein paar Monaten alles leisten können …

Weniger Alkohol trinken, weniger fernsehen, Rauchen aufgeben Was Sie sich fragen müssen:Wie wichtig sind diese Dinge für mich? Rauche, trinke oder sehe ich fern aus Langeweile oder Genuss – oder bin ich schon süchtig? Schaffe ich es allein, oder brauche ich professionelle Hilfe?Ziele konkret setzen:Ich nur gehe nur noch zwei statt vier Mal in der Woche abends in die Kneipe – und daheim ist Trinken streng verboten! Ich kaufe einfach keinen Alkohol mehr ein. Für Fernseh-Junkies gilt: öfter mal raus! Nehmen Sie sich vor, bestimmte Sendungen ab sofort nicht mehr zu schauen. Auch wenn’s schwer fällt. Sie wollen weniger Rauchen? Wie viel ist „weniger“? Drei Zigaretten am Tag, drei in der Woche? Legen Sie sich fest.So schaffen Sie’s: Alte Gewohnheiten zu ändern ist schwer – seien Sie also ruhig stolz auf sich! Weihen Sie möglichst viele Menschen in Ihren Vorsatz ein, das erhöht die soziale Kontrolle. Wenn Sie merken, es geht nicht allein, scheuen Sie sich nicht vor professioneller Hilfe. Denken Sie daran, wie viel schöner Ihr Leben ohne das Laster wäre. Da wollen Sie hin!

Willkommen 2009: So feierte die Welt

Willkommen 2009: So feierte die Welt © 
New York, USA. © dpa
Taipei, Taiwan. © dpa
Colombo, Sri Lanka. © dpa
Colombo, Sri Lanka. © dpa
Sydney, Australien. © dpa
Sydney, Australien. © dpa
Berlin, Deutschland. © dpa
Wien, Österreich. © dpa
Naha City, Japan. © dpa
Hamburg, Deutschland. © dpa
Rotterdam, Niederlande. © dpa
Linz, Österreich. © dpa
Paris, Frankreich. © dpa
Moskau, Russland. © dpa
Madeira, Portugal. © dpa
Madrid, Spanien. © dpa
Wilna, Litauen. © dpa
London, Großbritannien. © dpa
Köln, Deutschland. © dpa
Hanoi, Vietnam. © dpa
Manila, Philippinen. © dpa
Kuala Lumpur, Malaysia. © dpa
Jakarta, Indonesien. © dpa
Mumbai, Indien. © dpa
Singapur. © dpa
Hongkong, China. © dpa
Johannesburg, Südafrika. © dpa

Quelle: tz

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