So ist das neue BMW-Museum

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"Wir haben ein begehbares Gesamtkunstwerk geschaffen."

Captain Kirk und seine Besatzung vom Raumschiff Enterprise würden hier bestimmt gerne einen Zwischenstopp einlegen: Nach drei Jahren Umbauzeit wurde das BMW-Museum am Olympiazentrum neu eröffnet.

Eine futuristische Stadt unter der Erde – fünf Mal größer als vorher!

Neben dem alten Gebäude gehört nun auch der angrenzende Bau der BMW-Unternehmenszentrale zum Museumsgelände, die Ausstellungsfläche ist auf 5.000 Quadratmeter angewachsen. Von außen ist die Umgestaltung allerdings kaum zu erkennen – der neue Teil des Museums befindet sich im Untergeschoss des benachbarten Flachbaus, der vorher als Tiefgarage und Restaurant genutzt wurde.

Konzipiert wurde der neue Bereich im Stil einer Großstadt: Über asphaltierte Straßen und Brücken führt ein unterirdischer Parcours die Besucher durch sieben Ausstellungshäuser, die sich mit übergeordneten Themen wie Design, Technik, Marke oder Motorsport beschäftigen. Und ein ungewöhnliches Bild geben: Die meterhohen Fassaden der Häuser bestehen aus satinierten Glasscheiben und werden von fast zwei Millionen Leuchtdioden erhellt, auf die 700 Quadratmeter große Frontfläche werden zusätzlich Filmsequenzen und Bilder projiziert.

Im Mittelpunkt stehen natürlich die Ausstellungsstücke. Hier hat sich die Anzahl ebenfalls verdoppelt: Insgesamt 125 Originalexponate, darunter Fahrzeuglegenden wie die Isetta oder das Motorrad R32, zeigen die 90-jährige Geschichte der Marke BMW in allen Facetten.

Auch der alte Teil des Museums, die so genannte „Museumsschüssel“, wurde umgestaltet: Hier sind von nun an wechselnde Ausstellungen untergebracht, im oberen Rund werden auf der Innenwand auf einer sechs Meter hohen und 120 Meter langen Wandfläche aufwendige 360-Grad-Panorama-Filmprojektionen gezeigt.

80 Millionen Euro hat der Umbau des Museums insgesamt gekostet. Der Direktor des BMW-Museums, Ralf Rodepeter, rechnet mit 400.000 Besuchern pro Jahr: „Wir haben ein begehbares Gesamtkunstwerk geschaffen, das die Stärke und Kultiviertheit unserer Marke widerspiegelt.“

Quelle: tz

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