So mache ich Frauen jünger

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Schönheits-Chirurg Dr. Gerhard Sattler verriet, wie er Frauen jünger macht.

München - Fettabsaugen, Facelift, Faltenspritzen, neuer Busen: Für das Fernsehen ließ sich Hollywood-Star Brigitte Nielsen (angeblich 45) von Schönheits-Chirurg Dr. Gerhard Sattler (52) gleich viermal vor laufender Kamera runderneuern.

In der umstrittenen RTL-Serie "Aus alt mach neu" ist die Ex-Frau von Sylvester Stallone der Star.

Auf dem großen Münchner Dermatologen-Kongress stand jetzt Brigitte Nielsens Beauty-Doc selbst im Rampenlicht. Auf Einladung der Münchner Universitäts-Hautklinik sprach Deutschlands prominentester Hautchirurg im Gasteig vor 600 Ärzten darüber, wie er Frauen jünger macht.

Dabei verriet der Chefarzt der Darmstädter Rosenpark-Klinik die wohl ungewöhnlichste Nebenwirkung des Fettabsaugens. „Durch den Verlust der vielen überflüssigen Fettzellen wird bei vielen Patientinnen automatisch der Busen größer“, so Dr. Sattler, der den Effekt etwa bei 60 Prozent der rund 8000 bisher von ihm abgesaugten Frauen beobachtet hat.

Den Grund für die Brustvergrößerung kann Dr. Sattler wissenschaftlich erklären: „Die Fettpolster an Hüfte, Bauch und Oberschenkel gehören wie die weibliche Brust zu den hormonaktiven Geweben. Sie reagieren auf Östrogen. Vor der Monatsblutung schwellen diese Polster oft an, die Brust spannt. Wenn wir nun Reithosen-Speck und Fettgewebe an den Hüften absaugen, verlagert sich die Hormonaktivität der Zellen bei vielen Frauen auf die Brust. Sie nimmt dann automatisch bis zu eine Körbchengröße zu. Diese Zunahme hält sogar dauerhaft an.“

Auf einem OP-Kurs konnten die Kongressteilnehmer von Dr. Sattler lernen, wie er mit Faltenspritzen die Gesichter seiner Patientinnen verjüngt: „Immer öfter unterspritzen wir nicht mehr nur einzelne Falten, sondern füllen ganze Flächen unter der Gesichtshaut mit Hyaluronsäure und etwas größeren Spezialkanülen auf.“ Durch diesen Volumenaufbau werde das Ergebnis schöner und die Haut noch glatter. „Mit Botoxspritzen lassen sich nicht nur Zornesfalten auf der Stirn beseitigen, sondern auch nach unten hängende Mundwinkel wieder anheben. „Weil diese unvorteilhafte Erscheinung bei unserer Bundeskanzlerin besonders ausgeprägt ist, sprechen wir Ärzte bereits von der Merkel-Falte. Durch einen derartigen Mini-Eingriff könnte auch die Kanzlerin viel freundlicher wirken.“

Viel freundlicher als zu Beginn und während des OP-Marathons wirkt inzwischen auch Busenstar Brigitte Nielsen. „Letzte Woche haben wir in einer Luxusvilla an der Cote d‘Azur ihren Geburtstag und den Abschluss unserer Behandlungen gefeiert“, sagt Dr. Sattler. Anderen Patientinnen würde Sattler so viele Eingriffe in so kurzer Zeit aber nicht zumuten: „Das war eine Ausnahme. Aber Brigitte hat eine derart robuste Natur, wie ich sie noch nie erlebt habe. Außerdem waren die Eingriffe bei ihr vertretbar. Denn das Aussehen ist ihr ganzes Kapital. Als Schauspielerin und Fotomodell war sie ja praktisch schon arbeitsunfähig.“

Michael Timm

Quelle: tz

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