Treppen, Terrassen und Bänke

Isar-Ufer: So schön könnte es bald aussehen

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Stufen am Deutschen Museum, Sitzbänke an der Praterinsel: Zwischen Deutschem Museum und Friedensenengel soll es an der Isar gemütlicher werden.
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Stufen am Deutschen Museum, Sitzbänke an der Praterinsel: Zwischen Deutschem Museum und Friedensenengel soll es an der Isar gemütlicher werden.
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Stufen am Deutschen Museum, Sitzbänke an der Praterinsel: Zwischen Deutschem Museum und Friedensenengel soll es an der Isar gemütlicher werden.
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Ein Bohlenweg mit Sitzsteinen lädt zum Flanieren ein.

München - Hohe Ufermauern machen die Isar für die Bürger bislang streckenweise unerreichbar. Das soll sich ändern. Die tz zeigt, wie die Isar in ein paar Jahren aussehen könnte.

Viele Städte beneiden München um seine grüne Isar, die durch die Renaturierung der vergangenen Jahre noch schöner geworden ist. Doch irgendwie weist die Stadt dem Alpenfluss in ihrem Herzen nach wie vor die kalte Schulter. Hohe Ufermauern machen sie zwischen Reichenbach- und Luitpoldbrücke für die Bürger unerreichbar. Das soll sich ändern. Auf Anregung der Grünen beauftragte der Planungsausschuss Anfang 2012 die Stadverwaltung damit, Pläne für ein neues Isarerlebnis zu entwerfen. Jetzt liegen die ersten Ergebnisse für den 2,1 Kilometer langen Abschnitt vor. Die tz zeigt, wie die Isar in ein paar Jahren aussehen könnte:

Den Planern eine große Treppenanlage am westlichen Ufer vor. Gegenüber des Deutschen Museums sollen großzügige Stufen zum Sitzen und Sonnen einladen. Dafür müsste die Straße schmaler werden, der Busparkplatz müsste weg.

Zwischen Steinsdorfstraße und Maximiliansbrücke sollen Balkone über dem Wasser schweben – das wäre zusätzlicher Platz für Spaziergänger und würde faszinierende Ausblicke ermöglichen. Die hässlichen Betonmauern und Stahlgeländer kämen weg.

An der Lukaskirche würden die Planer gern den Verkehr aus der Steinsdorfstraße verbannen und einen Platz schaffen, der die Kirche mit dem Fluss verbindet.

Auch die Ludwigsbrücke soll ruhiger werden: Vor dem Deutschen Museum könnte ein einladender Platz entstehen. Fußgänger sollen leichter über die Fahrbahnen gehen können.

Der triste Wehrsteg zwischen Praterinsel und Museumsinsel soll einladender werden: Die Planer haben Sitzecken und Liegebänke aus Holz entworfen.

Am Osteufer der Praterinsel schwebt den Planern ein naturnaher Weg vor, der an der Strandbar der ehemaligen Likörfabrik endet. Auch Bohlenwege sind vorgesehen.

Der Planungsausschuss bespricht die Isar-Pläne in der kommenden Woche.

Johannes Welte

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