Einblick in die Zukunft

So schrumpft das Klinikum Schwabing

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München - Das Klinikum Schwabing wird in den nächsten Jahren erheblich schrumpfen, Personal und Betten werden abgebaut – und am Dienstag gab’s einen Blick in die Zukunft.

Die Gegenwart ist eigentlich schon die Vergangenheit … Das Klinikum Schwabing wird in den nächsten Jahren erheblich schrumpfen, Personal und Betten werden abgebaut – und am Dienstag gab’s einen Blick in die Zukunft. Das berichtet der Münchner Merkur. Die Klinikleitung sieht offenbar keine Alternative, um aus den roten Zahlen herauszukommen. Die frei werdenden Gebäude sollen in Wohnungen umgewandelt werden, auch Arztpraxen oder ein Seniorenheim sind im Gespräch.

Unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten ist das ein Desaster fürs Schwabinger Klinikum. Die Chefetage will gegensteuern und sich in der Fläche auf nur noch 20 Prozent beschränken.

Das Gelände ist zu groß, die Wege für Ärzte und Schwestern sind viel zu weit. Tagsüber behelfen sich die Angestellten mit einem Golfwagerl, nachts wird auch mal durch die Gänge geradelt. „Das ist alles Arbeitszeit. Statt sich mit den Patienten zu befassen, müssen die Angestellten hier hin und herlaufen“, sagt Klinik-GmbH-Chef Axel Fischer. Die Bettenhäuser aus dem Jahr 1912 sind veraltet, bieten nicht den Komfort, den man heute erwartet. Die Zahl der Betten soll von aktuell 870 auf etwa die Hälfte sinken. Die Stadt will betriebsbedingte Kündigungen vermeiden.

ul

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