So wird das neue Mamasita

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Dirk Ippen und Gregor Leutgeb vor der Baustelle ihres neuen Restaurants

München - Was früher "Stimmt so" hieß, bekommt jetzt als "Mamasita" ein neues Konzept: Die Macher erläutern, was das Restaurant ab nächsten Mittwoch den Gästen bieten wird.

Stimmt so. 25 Jahre hatte der Spruch zum Trinkgeldgeben eine Heimat in München. Bis zum 31. Dezember letzten Jahres, dann schloss Kai Uthoff sein gleichnamiges Lokal – für immer. Die Nachfolger standen bereits parat, wahrlich keine Unbekannten im Münchner Nightlife: Dirk Ippen, der vor acht Jahren das Pappasitos in der Georgenstraße von Roger Fritz übernahm und das ­partytaugliche TexMex-­Konzept mittlerweile auch in Rosenheim und Augsburg umsetzt (Regensburg steht in den Startlöchern), dazu der ­Optimol-Chef Matthias Scheffel, 089-Bar-Wirt Andreas ­Haidinger und Veranstalter ­ Gregor Leutgeb.

Seit Januar hat das Quartett das Stimmt so komplett entkernt, stehen blieb nur die Treppe, die die beiden Geschosse miteinander verbindet. Der neue Name: Mamasita. Unter dem Namen führte der Fotograf Roger Fritz bis vor vier Jahren ein mexikanisches Lokal in der Schumannstraße, das auch bei den Promis gut beleumundet war.

Das Konzept für den neuen Laden, der nächsten Mittwoch (13. April) eröffnen soll: „Mediterrane Küche, viel Fisch und Fleisch vom Grill, frische Produkte, dazu Pizze aus dem Steinofen“, erklärt Ippen. „Und natürlich eine Top-Weinkarte.“

Nix mehr TexMex, Party soll es aber trotzdem geben, sagt Ippen, dafür ist nicht zuletzt Andreas Haidinger zuständig, der künftig ­einmal in der Woche mit seiner Juke & Joy Afterwork-Reihe im neuen Mamasita gastieren soll.

Ein Vergleich mit den ebenfalls partylastig ausgerichteten Lokalen Kytaro, Cavos oder H’Ugo’s liegt nahe, Hugo Crocamo (H’Ugo’s Pizzeria) soll selbst interessiert gewesen sein an der Location gegenüber des Maxx-Kinos. „Klar, das Mamasita soll das gleiche Klientel wie Cavos ansprechen“, meint Ippen selbstbewusst. „Unten, hinter dem Eingang, kommt die Tanzfläche hin“, erklärt der 42-jährige Gastronom. Donnerstag bis Samstag soll dort nach dem Essen, gegen 22.30 Uhr die Party zu DJ-Mucke abgehen.

Das Mamasita ist indes nicht das einzige Projekt von Ippen, das er derzeit angeht. Erst vor kurzem übernahm er mit seinem Partner Christoph Lämmle das Wirtshaus Wöllinger in Sendling, das er derzeit behutsam restauriert und zusammen mit der ­Ayinger Brauerei Ende Mai wieder eröffnen möchte. „Nach 13 Jahren müssen wir alles neu machen, ­wollen aber das ursprüngliche Flair beibehalten.“

Bereits vor einem Jahr lösten die beiden Hugo Bachmaier in dessen Wirtshaus am Leonrodplatz ab – und bauten es erfolgreich zur Stadtteilkneipe Leon’s um. „Läuft großartig, den Umsatz haben wir mittlerweile mehr als ­verdoppelt“, freut sich Dirk Ippen.

Stimmt so.

Thomas Oßwald

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