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Sonderkontrollen am Münchner Flughafen

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USA-Reisende müssten am Terminal 2 des Münchner Airports eine Sonderkontrollstelle passieren (Symbolbild). © dpa

München - Reisende, die vom Münchner Flughafen aus in die USA fliegen wollen, müssen nach dem versuchten Terroranschlag in den USA eine Sonderkontrollstelle passieren.

Nach dem vereitelten Anschlag auf ein US- Flugzeug müssen Reisende mit dem Ziel USA am Münchner Flughafen mit verschärften Kontrollen rechnen. “Es ist tatsächlich so, dass

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es eine Erhöhung der Sicherheitsstandards gab“, sagte ein Sprecher des Luftamtes Südbayern am Sonntag. USA-Reisende müssten am Terminal 2 des Münchner Airports eine Sonderkontrollstelle passieren. Flüge zu anderen Zielen seien nicht betroffen. Mit Verzögerungen rechnete der Sprecher nicht. Das Bundespolizeipräsidium in Potsdam hatte zuvor verschärfte Kontrollen angeordnet.

Ein Nigerianer hatte am Freitag versucht, mit einem Sprengsatz eine US-Passagiermaschine mit fast 300 Menschen an Bord zum Absturz zu bringen. Unter diesem Eindruck sind die Sicherheitsbestimmungen auf vielen Flughäfen vor und während der Flüge in die USA erheblich verstärkt worden.

Terroranschläge seit dem 11. September 2001

So müssen Passagiere in der letzten Stunde des Fluges vor der Landung sitzen bleiben, berichteten mehrere Fluggesellschaften - darunter British Airways und Air Canada - am Sonntag in London. Außerdem dürfen die Flugreisenden in diesem Zeitraum nicht mehr an ihr Handgepäck. Während des gesamten Fluges sind Gegenstände auf dem Schoß vorerst nicht gestattet.

An Flughäfen wird auf Wunsch der US-Behörden an jedem Abflugsteig noch einmal gesondert Handgepäck durchsucht, Reisende werden noch einmal besonders kontrolliert.

dpa

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