SPD: Antragspaket für neue Sporthallen

Verena Dietl, Fraktionsvize der SPD im Münchner Rathaus

Mehrere Standorte für Sporthallen in München hat die SPD-Fraktion im Rathaus gestern vorgeschlagen, darunter auch schon ganz konkrete Projekte – etwa am Parkplatz entlang der Klausener Straße, auf der Freifläche an der Fromundstraße und am Parkplatz an der Soyerhofstraße.

Zudem solle die Verwaltung alle derzeit ausgewiesenen Sportvorbehaltsflächen – also Flächen, welche die Stadt für Sportnutzung aufhebt – daraufhin prüfen, ob diese Flächen Vereinen überlassen werden könnten, um dort mit eigenen Mitteln und der Hilfe öffentlicher Förderung neue Sportstätten zu bauen – dazu zählt unter anderem eine neue Sporthalle auf der Bezirkssportanlage Görzerstraße in Ramersdorf, umgesetzt von einem oder mehreren Vereinen im Rahmen des städtischen Sonderförderprogramms.

Eine weitere Halle soll neben der neu zu bauenden Großmarkthalle in Sendling entstehen. Die städtische Schulsporthalle an der Auenstraße könnte überdies von Vereinssportlern genutzt werden.

SPD-Fraktionsvize Verena Dietl sagte dazu am Dienstag: „Wir wollen noch mehr Tempo machen beim Ausbau der Sportstätten in München: Neue Hallen, mehr Flächen – und das durch eine noch stärkere Zusammenarbeit der Stadt München mit den Vereinen.“

Die Stadt selbst investiert durch die milliardenschwere Schulbauoffensive bereits kräftig in den Ausbau von Sportanlagen, Hallen und Schwimmbädern. Davon sollen die Vereine profitieren. Dietl: „Gleichzeitig sollen den Vereinen noch mehr Chancen geboten werden. Wir fordern die Flächen dafür ein und bitten die Verwaltung, die Vereine zu unterstützen. Wenn wir die Stärken von Stadt und Vereinen kombinieren, können wir das Beste für Münchens Sportler erreichen.“

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