Kooperationsausschuss im Oktober

Flüchtlingspolitik: Neuer Zoff zwischen CSU und SPD

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Sind sich in der Flüchtlingspolitik nicht einig: Bürgermeister Josef Schmid (l.) und OB Dieter Reiter haben unterschiedliche Vorstellungen, wie die Asylbewerber untergebracht werden sollen.

München - Münchens Politiker sind sich in der Flüchtlingsfrage alles andere als einig. Bürgermeister Josef Schmid nennt die SPD "weltfremd". Der Streit könnte bald eskalieren.

Gespalten in der Flüchtlingsfrage: Die Münchner SPD wehrt sich gegen die Aussagen der Bundespartei, die Aufnahme von Flüchtlingen zu begrenzen. Münchens SPD stehe zum uneingeschränkten Grundrecht auf Asyl, heißt es in einer Mitteilung. Dagegen schießt nun die CSU: „Diese Haltung ist weltfremd und fahrlässig“, erwidert Bürgermeister Josef Schmid.

Die Kommunen in ganz Deutschland signalisierten eindringlich, dass die Grenzen der Aufnahmefähigkeit und der Belastbarkeit erreicht seien. Das gelte auch für München. Pikant: Genau in diesem Punkt hatte es unlängst Querelen zwischen Schmid und OB Dieter Reiter gegeben (tz berichtete). Ende Oktober treffen sich die Partei-, Fraktions- und Rathausspitzen zum obligatorischen Kooperationsausschuss. Man darf gespannt sein, wie harmonisch das wird…

ska

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