Special Olympics: "Spiele sollen einen Impuls geben"

München - Die Veranstalter der nationalen Special Olympics erhoffen sich nach den Wettkämpfen in München eine dauerhaft bessere Integration von Menschen mit geistiger Behinderung.

“Es geht uns nicht um das Event an sich, sondern um die Nachhaltigkeit“, sagte der Präsident der deutschen Special Olympics, Gernot Mittler, am Freitag in München kurz vor der Abschlussfeier am Abend. “Die Spiele sollen einen Impuls geben.“

Zum Ende der Wettkämpfe zogen die Organisatoren ein positives Fazit. “Wir haben in München gezeigt: Menschen mit geistiger Behinderung sind selbstverständlicher Teil der olympischen Familie“, sagte der Präsident des Organisationskomitees, Hans-Jürgen Schulke. Die Sommerspiele für Menschen mit geistiger Behinderung hätten hinsichtlich Teilnehmerzahl, politischer Unterstützung und medialer Aufmerksamkeit neue Dimensionen erreicht. Insgesamt seien pro Tag bis zu 25 000 Menschen auf dem Olympiagelände gewesen.

Seit Dienstag hatten schwerpunktmäßig im Münchner Olympiapark sowie acht weiteren Sportstätten rund 5000 Athleten um die vorderen Plätze gekämpft. Insgesamt gab es für die Teilnehmer in 19 Sportarten wie Fußball, Basketball oder Leichtathletik Medaillen zu gewinnen. Vom 14. bis 17. Januar 2013 geht es bei den nationalen Winterspielen im bayerischen Garmisch-Partenkirchen weiter.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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