Die Folgen des Nackerten-Shootings

Die Löwen sind jetzt rot

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Rotfarbene Löwen an der Feldherrnhalle.

München - Dem einen oder anderen Löwen-Fan dürfte das so richtig weh tun: Die steinernen Löwen an der Feldherrnhalle haben rotfarbene Flecken. Ein Überbleibsel des Nackerten-Shootings vom Wochenende.

Die Bayerische Schlösserverwaltung sieht rot. Wie alle Münchner, die seit Samstag an Staatsoper und Feldherrnhalle vorbeikommen. Der Grund: Spencer Tunicks Nackerten-Shooting mit 1.700 Münchnern hat Spuren hinterlassen, die nicht mehr weggehen. 

Für die Kunst: München strahlt in Nackt, Rot, Gold

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 Die Fotografierten wurden teils in Gold, teils in Rot bemalt und ließen sich u. a. vor der Oper und dem Odeonsplatz ablichten. Die Farbe allerdings ist alles andere als leicht abwaschbar – auch für die Beteiligten nicht, die teils stundenlang mit mäßigem Erfolg duschen. Die Schlösserverwaltung äußert sich in der tz: Die Bayerische Staatsoper habe sich keine Genehmigung für die Nutzung der Feldherrnhalle eingeholt – und geht davon aus, dass das Haus „für die Beseitigung der eingetretenen Schäden an der Feldherrnhalle und an der frisch restaurierten Grünsandstein-Fassade der Residenz am Max-Joseph-Platz umfänglich aufkommt“. Die Staatsoper sagt, dass Tunick ganz spontan auch die Feldherrnhalle mit eingebunden habe. In der „Geburt einer Sekunde“.

KVR-Referent Blume-Beyerle hat einen höchst eigenen Vorschlag: Man sollte die Nackerten grau anmalen und wieder in Szene setzen.

M. Bieber

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