Neun Wochen Schnupperkurs

BMW startet Job-Programm für Flüchtlinge

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BMW geht voran: Manfred Schoch vom Betriebsrat (v.l.), Flüchtling Abdoulie Cham, Personalchefin Milagros Caina Andree.

München - BMW macht mobil für Flüchtlinge. Der Münchner Autobauer lädt 500 Neuankömmlinge zu einem speziellen Praxis-Programm in sein Werk.

Kultur, Sprache, Arbeit: Deutschland in seiner Komplexität verstehen, ist das Ziel der Flüchtlingsinitiative „WORK HERE!“ von BMW. Zusammen mit der Bundesagentur für Arbeit und dem Jobcenter hat der Münchner Autobauer ein neunwöchiges Praxis-Programm aufgelegt – damit will man Flüchtlingen bei der sozialen und beruflichen Integration helfen. Das Projekt startet mit 40 Flüchtlingen in München und wird 2016 ausgeweitet.

Für Flüchtlinge unter 25 Jahren gibt’s außerdem das Angebot einer sechsmonatigen Einstiegsqualifizierung für Fertigungsmechaniker. Insgesamt sollen rund 500 Flüchtlinge am Praxistraining und an der Einstiegsqualifizierung teilnehmen.

BMW-Mitarbeiter agieren als Betreuer

Während der dreiwöchigen Orientierungsphase und dem anschließenden sechswöchigen Praxistraining werden die Teilnehmer von BMW-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als Betreuer begleitet. Bis zu sechs Stunden täglich erhalten die Flüchtlinge einen Einblick in Arbeitsabläufe unterschiedlicher Abteilungen wie Entwicklung, Vertrieb, Personalwesen, Finanzen, Produktion oder IT. Hinzu kommen ein täglicher Sprachkurs und ein eigens entwickeltes Training zur Vermittlung von interkulturellen und sozialen Schlüsselqualifikationen.

Personalvorstand Milagros Caiña-Andree: „Es ist für uns selbstverständlich, dass wir einen Beitrag zur Integration der Menschen leisten, die ihre Heimat verlassen mussten und zu uns kommen.“

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