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Spielplatz-Plage: Anti-Ameisen-Mittel gefunden

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München - Ganze Heerscharen der „Schwarzbraunen Wegameise“ haben es in den letzten Jahren geschafft, einen Großteil der Münchner Spielbereiche zu erobern. Jetzt gibt es ein Gegenmittel.

Die Kinder werden „am ganzen Körper bekrabbelt und gebissen“, so der dramatische Lagebericht des Gartenbauamts. Diese Einwanderung gilt bei der Stadt sinnigerweise als „laufende Angelegenheit“: Weil die Verwaltung aber nun nach allerlei vergeblichen „Vergrämungs-Versuchen“ mit Duftstoffen, heißem Was­ser, Heißschaum und Ausgraben der Nester endlich durchschlagenden Erfolg mit einem chemischen Mittel gefunden hat, wird in der nächsten Woche der Stadtrat über die Anti-Ameisen-Strategie informiert.

Die Substanz, die inzwischen in den Außenanlagen von 13 Kindertagesstätten ausgeteilt wurde, sei nicht gesundheitsgefährdend. Außerdem wurde sie nur bei Zustimmung der Leitung und der Eltern angewendet. Die Schädlingsbekämpfer rückten zweimal innerhalb einer Woche an. Die Flächen waren jeweils 24 Stunden danach wieder benutzbar. Der Ameisenbefall wurde um rund 90 Prozent verringert.

Ab April sind die folgenden, stark betroffenen Spielplätze dran: Annette-Kolb-Anger Chemnitzer Platz Eberwurzstraße, östlich Eggmühlerstraße Hengelerpark Herbergstraße Joseph-Hörwick-Weg, Echardinger Anger Karl-Lipp-Straße Lüderitzstraße, Denninger Anger Ost Pelkovenstraße, Ecke Oskar-Barnack-Straße Schmidbauerstraße Sipplinger Straße Templestraße, Amphion­park Weitlstra,ße, Gundermannstraße Westpark, Spielzone West Willibaldstraße, Kleinhaderner Straße.

bw

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