Am Wochenende

Für Profis, Knobelfreunde oder Tüfftler: Das sind die Highlights der Spielwiesn im MOC

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Über 3000 Spiele können auf der Spielwiesn getestet werden – 60 000 Besucher werden heuer erwartet

Rund 60.000 Menschen werden am Wochenende im MOC in Freimann zur Spielwiesn erwartet. Wir zeigen Ihnen die diesjährigen Highlights - von Anfänger bis Profi.

Brettspiele sind out, oder was? Mitnichten! Die analoge Unterhaltung für Groß und Klein boomt – 550 Millionen Euro gaben wir Deutsche im letzten Jahr dafür aus. Und bereits zum 26. Mal wird an einem Wochenende das MOC in Freimann zum wahren Spieleparadies. Auch heuer lädt die Spielwiesn wieder alle Münchner zum Ausprobieren, Entdecken und natürlich auch zum Kaufen ein. Das Motto: Spielen bis zum Umfallen. 60 000 Besucher werden bis Sonntag erwartet. Und was gibt’s zu entdecken?

3000 Neuerscheinungen und Klassiker können vor Ort getestet werden – Samstag sogar bis 23 Uhr. Lästiges Regellesen? Muss nicht sein. Viele Freiwillige stehen mit Rat und Tat zur Seite und erklären jede noch so schwere Regel.

Wir haben uns schon einmal umgeschaut und auch einige Highlights der diesjährigen Spielwiesn getestet.

Das Spiel für Weltretter

Pandemie Legacy ist fast schon Kult. Als Team versucht man, über eine festgesetzte Anzahl an Runden die Welt vor tödlichen Viren zu bewahren. Das Besondere: Man klebt Sticker aufs Spielfeld oder zerreißt Karten. Dadurch wird jedes einzelne Exemplar einzigartig.

Für Knobelfreunde

Exit, das ist das Erfolgsspiel aus dem Kosmos-Verlag, vor kurzem wurde es erst zum Kennerspiel des Jahres gewählt. Das Prinzip ist einfach, denn es baut auf dem aus den USA kommenden Kult der Escape-Room-Spiele auf. Exit bringt das Ganze auf den heimischen Esstisch. In der Gruppe muss man in einem vorgegebenen Zeitrahmen Rätsel lösen. Um an das Ziel zu kommen, erhält man im Spiel mehrere Hinweise, die einen auf die richtige Fährte locken. Besonders für Knobelfreunde empfehlenswert.

Für Aufgeweckte

In Magic Maze versuchen die Spieler im Team, aus einem Kaufhaus zu fliehen. Das Problem: Alle Spieler spielen gleichzeitig, jeder darf alle Figuren bewegen und man darf nicht miteinander reden! Stattdessen bekommt jeder vor Spielbeginn ein Aktionsplättchen, mit einer genauen Vorgabe, wie er die Figuren bewegen darf (z.B. Spieler eins nur nach rechts, Spieler zwei nur nach oben usw.). Perfektes Familienspiel.

Für Profis

Bei Rajas of the Ganges machen wir einen Ausflug ins entfernte Indien. Dort versucht man, am fruchtbaren Ganges Provinzen zu prächtigen Ländereien auszubauen. Was das Spiel besonders und deshalb auch so gut macht: Es gewinnt hier nicht derjenige, der die meisten Siegpunkte hat. Stattdessen handelt es sich, einfach ausgedrückt, um eine Art Wettrennen, das es in der Form vorher so noch nicht gab. Rajas of the Ganges richtet sich eher an fortgeschrittene Spieler ab 12 Jahren.

Für die Kleinsten

Ice Cool ist das Kinderspiel des Jahres 2017. Ein rasantes Schnippspiel vor allem für ganz Junge. Elke Hamisch und Sohn Etienne (Foto) hatten mächtig Spaß beim Probieren. Hier schnippt man Pinguine quer über das Spielfeld. Der Clou: Es ist kein einfaches Brettspiel, sondern dreidimensional.

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