Wirtshaus am Schlachthof

Ein spritziges Finale für Ude

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Christian Ude

München - Zum 20. und letzten Mal hat Christian Ude Freunde und Unterstützer eingeladen, um den Jahrestag seines Amtsantritts zu feiern.

Ein bisschen wehmütig war es dem 65-Jährigen und den Gefährten im Wirtshaus am Schlachthof schon zumute, auch weil Ude seine Enttäuschung über den mageren Zugewinn für die SPD bei den Landtagswahlen mit ihm als Spitzenkandidaten nicht verhehlte. Trotzdem gelte auch für seinen Abstecher in die Landespolitik der Titel des Chansons, das er sich vom Martina Eisenreich Quartett gewünscht hatte: Je ne regrette rien.

Er bereue seine Kandidatur keineswegs, so Ude, weil er und seine Mitstreiter im Land erstmals deutlich machen konnten, dass es eine Alternative zur CSU gibt. Und zum Resultat: „Ein kleiner Gewinn ist mir lieber als ein herber Verlust.“ Auf seine Bilanz als OB im „vielleicht nicht höchsten, aber schönsten Amt Bayerns“ ist Ude uneingeschränkt stolz. Wie immer fasste er seinen Report kurz – dafür mussten sich alle verpflichten, das ganze Manuskript mitzunehmen und zu Hause durchzuarbeiten. Beim Anzapfen kam es wieder zum für diese Veranstaltung schon traditionellen Duschbad für die ersten Reihen – o’zapft is!

BW

Udes letzter Presserundgang auf der Wiesn

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