Sprizz ist out! Wie Münchens neues Trendgetränk heißt

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Sprizz (Foto) ist allmählich out

München - Die Gastro-Trends sind mitten im Umbruch. Milchkaffee und Aperol-Sprizz, die Klassiker der vergangenen Jahre, wird man in Zukunft seltener auf den Tischen sehen. Dafür gibt es ein neues Trendgetränk.

Das neue Trend-Getränk heißt Hugo

Das neue Trend-Getränk heißt Hugo und erobert derzeit die Münchner Straßencafés. In einen echten Hugo gehören Prosecco, Holundersirup, Mineralwasser, Limetten und Minze. Die leichte Mischung ist genau das Richtige für einen Frühlingstag auf der Sonnenterrasse eines Cafés.

„Im Moment kommt das Getränk bei unseren Gästen super an“, bestätigt Timo Beck, Betriebsleiter des Café Cord. Besonders Frauen bestellen sich gerne einen Hugo auf die Sonnenterasse.

Im Müller & Söhne ist Hugo ebenfalls der Hit. Dem Kult-Drink der letzten Jahre, Aperol-Sprizz, läuft er langsam aber sicher den Rang ab. Wer sich dazu ein bekömmliches Frühlingsgericht wünscht, dem empfiehlt Geschäftsführerin Barbara Amurige Carpaccio mit Parmesan oder Räucherlachs auf knackigem Rucola.

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Muri Seker, Barchef im Tizian, hat für den Frühling eine ganz besondere Kreation gemixt. Der „Tizian-Sprizz“ mit Prosecco, Pfirsich, Zitrone und Cassis ist laut Geschäftsführer Thomas Schmid unter den Gästen bereits jetzt Kult. Am Prosecco kommt man auch im Baader Café nicht vorbei. Zurzeit wird er mit hausgemachtem Pfirsichsorbet angeboten. „Ein toller Frühlings-Drink“, findet Chefin Mary Nimmrichter.

Das Barer 61 setzt an den ersten warmen Tagen auf leichte Snacks: Flache Piadina-Sandwiches mit Rucola sind absolut im Trend. „Ein frisch gepresster Saft aus Karotten, Äpfeln, Orangen oder Ingwer passt gut dazu“, erklärt Barry Berisha.

Fruchtig geht es im Café Maria zu. Zur französischen Früchte-Tarte serviert Stephan Alof eine erfrischende Rhabarber-Schorle. Das macht Lust auf die warme Jahreszeit.

Kühle Schorle trinken die Gäste des Café Forum ebenfalls gerne. Neben Rhabarber steht auch die Sorte Mango hoch im Kurs. „Am liebsten wird dazu auf der Terrasse ein süßes Cheesecake-Törtchen bestellt“, so Geschäftsführerin Sonja Mildner.

Trotz der ersten warmen Sonnenstrahlen ist Teetrinken noch immer in. Das Caffé Florian, das von Heiko Dizel geleitet wird, bietet eine Mischung aus Mandarine und Ingwer. Eine tolle Alternative für alle, die mit dem kühlen „Hugo“ noch nichts anfangen können.

Die Matcha-Latte erobert in der Aroma Kaffeebar gerade die Herzen der Gäste. Die Kombination aus Grüntee und Milch lässt sich warm und kalt genießen. „Das Getränk ist mild, luftig und erfrischt den Geist – also perfekt für das Frühjahr“, erklärt Geschäftsführer Jürgen Altmann.

Beim Café Frischhut landen zum Frühlingsbeginn wieder mehr „Schmalznudeln“ mit fruchtiger Zwetschgenfüllung auf den Tellern. „Wintersorten wie Rosinen gehen etwas zurück“, beobachtet Besitzer Andreas Frischhut. Am liebsten lassen sich die Gäste dazu eine sommerliche Holunderschorle einschenken.

Beate Winterer

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