Staatsregierung: Olympia-Bewerbung nicht gefährdet

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Siegfried Schneider.

München - Trotz massiven Widerstands einiger Grundbesitzer sieht die bayerische Staatsregierung die Olympia-Bewerbung Münchens und Garmisch-Partenkirchens nicht bedroht.

 “Die noch offenen Grundstücksfragen lassen sich klären und gefährden die Bewerbung nicht“, sagte Staatskanzleichef Siegfried Schneider (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München.

Rückschlag für Münchner Olympia-Bewerbung

Schneider, der für die Staatsregierung seit Monaten mit den Bauern in Garmisch verhandelt, berichtete dem Ministerrat, der ganz überwiegende Teil der Grundstückseigentümer, die jetzt auf die Barrikaden gehen, sei überhaupt nicht von der Planung betroffen. “Nur wenige Grundstücke sind relevant für die geltende Planung. Hier haben wir nach wie vor Gesprächsinteresse“, betonte er. Er werde sich deshalb weiter im Interesse einer bestmöglichen Bewerbung um eine Verständigung bemühen. “Sollte keine Einigung möglich sein, werden entsprechende Ersatzlösungen bereitstehen“, betonte Schneider.

dpa

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