Am Samstag

Stachus: Münchens größte Mieter-Demo

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Dieses Plakat ärgert das Mieter-Bündnis.

München - „Stoppt Die Mietpreisspirale!“: Das ist das Motto für Münchens erste Groß-Demo gegen die explodierenden Mieten. Beginn ist am Samstag um 13 Uhr am Stachus.

Die Veranstalter erwarten dazu bis zu 2000 Demonstranten. Aufgerufen haben das Bündnis für bezahlbares Wohnen, der Münchner Mieterverein, der VdK, die Aktionsgruppe Untergiesing, die Studierendenvertretung der Uni, der Verein „Mieter helfen Mietern“ und weitere Beteiligte.

Unter anderen wird Beatrix Zurek, Vorsitzende des Münchner Mietervereins, sprechen. In ihrer Rede soll es vor allem um die Mietpreisdeckelung gehen – ein Thema, das den Mieterverein schon lang beschäftigt.

Die Demonstration soll bewusst überparteilich sein. Deshalb gibt es jetzt Ärger wegen der Plakate, die die SPD in der ganzen Stadt aufstellen ließ. Da heißt es unter dem Logo der SPD: „Dieter Reiter ruft auf zur Kundgebung: Stoppt die Mietpreisspirale.“

Das Bündnis ist über diese Werbung aber alles andere als erfreut.Bündnis-Sprecherin Andrea von Grolman sagt: „Dieses Plakat war mit uns so nicht abgesprochen. Wir haben nichts gegen die SPD. Es entsteht aber der Einruck, als sei die Demo eine SPD-Veranstaltung.“ Auf Facebook distanziert sich das Bündnis von den Plakaten.

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Der Münchner SPD-Chef Hans-Ulrich Pfaffmann versteht die Affäre rund um die Demonstrations-Plakate nicht. Er sagt: „Wir wollten nur die Demonstration unterstützen. Die Probleme der Mieter sind uns halt wichtig."

Johannes Welte

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