66 leere Quartiere weniger

Der Stadt-Leerstand sinkt – dank Abriss

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Dieser Block in der Passauerstraße wurde abgerissen – und von der Leerstandsliste gestrichen.

München - Am kommenden Dienstag beschäftigt sich der Stadtrat mit dem Frust-Thema Leerstand städtischer Wohnungen. Die Zahlen, die den Stadträten jetzt vorgelegt werden, sehen auf den ersten Blick gut aus.

Am kommenden Dienstag beschäftigt sich der Stadtrat mit dem Frust-Thema Leerstand städtischer Wohnungen – es ist der vierteljährliche Rechenschaftsbericht der Verwaltung, den das Stadtparlament per Beschluss vom vergangenen Dezember eingefordert hatte. Die Zahlen, die den Stadträten jetzt vorgelegt werden, sehen auf den ersten Blick gut aus: Waren zum Jahreswechsel noch 653 städtische Wohnungen länger als ein halbes Jahr unbewohnt, sank diese Zahl bis Ende März auf 587, also 66 leere Quartiere weniger. Das liegt allerdings vor allem daran, dass die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gewofag in der Passauerstraße einen leerstehende Block mit insgesamt 105 Wohnungen abreißen ließ. Bis 2016 sollen dort neue Wohnhäuser errichtet werden.

Dieses Haus an der Marsstraße riss die Stadt 2013 ab.

Dafür kamen 73 neue leerstehende Wohnungen auf die Liste, vor allem am Westpark, wo die städtische GWG ebenfalls Wohnhäuser abreißen und neu bauen lässt. Unter dem Strich wurden nur 32 leere Wohnungen tatsächlich wieder belegt, drei wurden zu Lagern umgenutzt. Dass der Abriss leerer Häuser nicht zwingend bedeutet, dass dort schnell neue Wohnungen entstehen, sieht man an der Zschokkestraße, wo die Stadt 2008 vier Häuser mit 24 Wohnungen abreißen ließ. Ein Neubau ist dort bislang noch nicht erfolgt.

J. Welte, D. Costanzo

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