Stadt macht Gemüse und Obst teurer

München - Der Kommunalausschuss beschloss gestern mit seiner rot-grünen Mehrheit eine neue Gebührensatzung für die Markthallen und städtischen Märkte. Deshalb wird Obst und Gemüse teurer.

So müssen die Obst- und Gemüsehändler in der Großmarkthalle ab Januar 30 Prozent mehr Pacht bezahlen. Am Viktualienmarkt und auf den anderen städtischen Verkaufsflächen wie am Elisabeth-platz steigen die Gebühren um 15 Prozent.

Am Viktualienmarkt und in den Markthallen stehen große Neu- und Umbauten an, die finanziert werden sollen. Die CSU beantragte eine Gebührenerhöhung von nur zehn Prozent für alle Märkte, da sie noch nicht saniert sind, setzte sich aber nicht durch.

Philipp Reiners, Syndikus des Verbandes des Bayerischen Frucht-Import und Großhandels: „Für die Markthändler addiert sich die Gebührenerhöhung auf 45 Prozent, auch der Obstladen um die Ecke zahlt mehr.“ Der Einkauf verteure sich für ihn um drei bis fünf Prozent. Reiners: „Das müssen die Händler auf ihre Preise umlegen.“

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