Stadt spart weniger als geplant

München - Der Stadtrat spart beim Sparen: Bislang sollten bis 2018 insgesamt rund 330 Millionen Euro gestrichen werden, am Mittwoch reduzierte das Rathaus die Summe auf Antrag von Rot-Grün auf 200 Millionen Euro.

Das zusätzliche Geld soll die Stadt zum einen in die Gebäude stecken – etwa in die Sanierung von Kindergärten, Klassenzimmern und Schultoiletten. Zum anderen muss die Verwaltung auf Drängen des Personalrats weniger bei den Mitarbeitern sparen.

SPD-Finanzsprecher Hans Dieter Kaplan begründete die Wende mit einer besseren Finanzsituation der Stadt. Statt neue Kredite aufzunehmen, konnten 2011 rund 550 Millionen ­Euro Schulden zurückgezahlt werden. Stadtkämmerer Ernst Wolowicz (SPD) warnte allerdings vor steigenden Ausgaben in den nächsten Jahren. Die CSU trug das Paket grundsätzlich mit, bemängelt aber falsche Prioritäten. Bei ­Bildung und Revisionsamt hätte nicht gespart werden sollen.

tz

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