Anmieten von Wohnungen

Warum die Stadt keine Flüchtlinge in Leerstand unterbringt

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Das Sozialreferat will keine einzelnen Wohnungen mehr anmieten. 

In München stehen immer wieder sanierungsbedürftige Gebäude leer. Warum mietet die Stadt die Wohnungen darin nicht zur Zwischennutzung an, um dort vorübergehend Flüchtlinge unterzubringen?

München - Einem entsprechenden Antrag hatte die Bürgerversammlung in Schwabing-West im Oktober 2015 zugestimmt: Es ging darum, leerstehende Wohnungen in einem Haus an der Fürstenbergstraße 7 für Flüchtlinge zu nutzen.

Eineinviertel Jahre später erteilt das Sozialreferat dem Antrag eine Absage – mit prinzipieller Begründung. In einer Beschlussvorlage, die am Donnerstag im Sozialausschuss behandelt wird, heißt es, das Sozialreferat miete seit längerer Zeit grundsätzlich keine einzelnen Wohnungen mehr zur Unterbringung von Flüchtlingen oder Wohnungslosen an. In der Praxis habe sich herausgestellt, dass die Menschen aus diesen Mietverhältnissen nur sehr schwer in dauerhaftes Wohnen vermittelt werden könnten. Stattdessen werde nun bei Mietangeboten geklärt, ob der Vermieter bereit sei, die Wohnung direkt an den Wohnungslosen zu vermieten. Ein solches Angebot habe in der Fürstenbergstraße nicht vorgelegen, schreibt Sozialreferentin Dorothee Schiwy (SPD).

Nur für unbegleitete junge Flüchtlinge übernimmt das Sozialreferat vom Kommunalreferat oder den beiden städtischen Wohnbaugesellschaften Wohnraum zur Zwischennutzung. Bis Ende 2016 konnten so 150 günstige Bettplätze geschaffen werden.

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chu

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