Was in München alles ansteht

Stadtbauplan: Die wichtigsten Projekte 2015

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Stadtbaurätin Elisabeth Merk.
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Wohnungen: Mehr als 8000 Baugenehmigungen geplantAlles auf Wohnen: Schon im vergangenen Jahr hat die Stadt Baugenehmigungen für mehr als 8000 für Wohnungen erteilt – genau waren es 8563. Stadtbaurätin Elisabeth Merk geht davon aus, dass die 8000er-Marke auch heuer übersprungen wird. In den Vorjahren waren es im Schnitt weniger als 7000. Einige große Bauprojekte sollen heuer nämlich abgesegnet werden: Wenn Paulaner fast komplett an den Nockherberg abzieht, will Schörghuber rund 1500 Wohnungen bauen (Foto). In diesem Jahr soll der Bebauungsplan fertig werden. Allerdings braucht die Brauerei bis 2017 noch Teile des Geländes.
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Das Rathaus soll im Sommer auch 1100 neue Wohnungen am Eon-Gelände an der Drygalski-Alle beschließen. Auch für den Bebauungsplan von Freiham mit 4000 Wohnungen ist Merk zuversichtlich. Doch sie warnt auch: Der Platz in der Stadt ist begrenzt.
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Verkehr: Die Tunnel-Studie kommtAm 27. Juli wird endlich der dritte Tunnel am Mittleren Ring (am Luise-Kiesselbach-Platz) eröffnet. Aber wie geht es dann weiter? Heuer will das Planungsreferat von Stadtbaurätin Elisabeth Merk eine Vergleichsstudie der drei weiteren diskutierten Röhren vorlegen. Nach tz-Informationen läuft es zumindest in der politischen Diskussion zunächst auf den Tunnel unter der Landshuter ­Allee hinaus, jedenfalls vor dem Projekt in der Tegernseer Landstraße. Ob und wann der Tunnel am Englischen Garten gegraben wird, soll demnächst untersucht werden. Außerdem arbeiten Merks Leute am nächsten Verkehrsentwicklungsplan: Kommt eine Seilbahn an der Messe?
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Die neue AltstadtDas Innenstadtkonzept wird heuer fortgeschrieben – und dabei geht es nicht nur um die Autos in der Altstadt, sondern auch um die Entwicklung des Einzelhandels und der Wirtschaft sowie um die Wohnqualität. „Ich werde immer missverstanden“, sagt Merk – sie fordere gar keine autofreie Innenstadt. Sondern weniger Verkehr. Ein Drittel der Autos verfahre sich auf der Suche nach einem Parkplatz und müsse besser in Parkhäuser geleitet werden. Ein Drittel sei aufs Auto angewiesen, etwa als Anwohner, Behinderter oder Lieferant. Aber das letzte Drittel der Autos bestimme die Debatte. Warum nicht darüber reden. Darum will sie ein Bürgergutachten von zufällig ausgewählten Münchnern erstellen lassen.
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Moschee: Architektenwettbewerb gefordertDen Entwurf für die neue Moschee von Imam Benjamin Idriz an der Dachauer Straße konnte sich Stadtbaurätin Elisabeth Merk noch gar nicht anschauen. Doch sie wird ein gehöriges Wörtchen mitzureden haben: Schließlich entscheidet die Lokalbaukommission über die Baugenehmigungen. Doch unabhängig vom Entwurf fordert sie ohnehin einen Architektenwettbewerb für das Gotteshaus an der markanten Stelle in Neuhausen. Keine Probleme gäbe es mit dem Moschee-Grundstück: Die Planer könnten es freihalten und das Kreativquartier ringsum weiterentwickeln.

München - Stadtbaurätin Elisabeth Merk hat ihren Plan für 2015 vorgelegt. Einige spannende Projekte stehen an.

Was für ein Jahresauftakt für Stadtbaurätin Elisabeth Merk (parteilos): Mit der Ausstellung „Innenstadt weiterdenken“ im Rathaus hat sie das Interesse der Bürger geweckt – und sich Ärger mit der schwarz-roten Mehrheit eingehandelt. Sie legt da Pläne für einen autofreien Bahnhofsplatz und für weniger Verkehr in der Altstadt vor. Jetzt präsentiert sie ihren Stadtbauplan für 2015.

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