Verdacht des Abgasbetrugs: Ermittler durchsuchen Daimler 

Verdacht des Abgasbetrugs: Ermittler durchsuchen Daimler 

Antrag im Stadtrat

Auf Frühjahr und Herbst: Freischankflächen sollen ausgeweitet werden 

+
Die Betriebszeiten für Freischankflächen sollen ausgeweitet werden, beantragt die CSU im Stadtrat.

Die verlängerten Betriebszeiten für Freischankflächen könnten bald auf die Monate April bis September ausgeweitet werden. Die beiden CSU-Stadträte Thomas Schmid und Sebastian Schall haben einen entsprechenden Antrag an OB Dieter Reiter (SPD) gestellt.

München - Bislang dürfen Bars und Restaurants ihre Gäste in den Monaten Juni, Juli und August bis 24 Uhr im Freien bewirten. Die Regelung gilt an Freitagen, an Samstagen und vor Feiertagen. Da sich die verlängerten Betriebszeiten bewährt hätten, spricht sich die CSU dafür aus, diese auch in den Monaten April, Mai und September zuzulassen – zunächst für eine Pilotphase. Der Koalitionspartner SPD hat sich noch keine Meinung gebildet.

Erst vor einer Woche hatte KVR-Chef Thomas Böhle (SPD) mitgeteilt, dass die verlängerte Betriebszeit für Freischankflächen im Stadtgebiet auch im Sommer 2016 ohne nennenswerte Beschwerden aus der Bevölkerung verlaufen sei. Seit dem Jahr 2014 dürfen Restaurants oder Kneipen ihre Gäste in den Monaten Juni bis August bis 24 Uhr im Freien bewirten. Zuvor war dies nur bis 23 Uhr erlaubt. Nach einer Pilotphase im Jahr 2014 beschloss der Stadtrat 2015, dass diese Regelung dauerhaft gilt. Böhle zufolge wurde auch von der Polizei bestätigt, dass es zu keinem signifikanten Anstieg der Einsatzzahlen aufgrund von Lärmbeschwerden gekommen sei.

In München wird immer wieder diskutiert, dass die Stadt mit weltstädtischem Flair wirbt, die Sperrzeit bei den Freischankflächen aber provinziell ist. Lärmbeschwerden von Anwohnern gibt es vor allem im Glockenbachviertel an der Müllerstraße. Allerdings wird dort bis weit in die Morgenstunden gefeiert. Seit Gründung eines Aktionsbündnisses von Wirten, Anwohnern und Stadt hat sich die Situation zwar gebessert, Klagen über eine „Ballermann-Kultur“ gibt es aber nach wie vor. 

Klaus Vick

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Neue Großmarkthalle wird 40 Millionen teurer
Neue Großmarkthalle wird 40 Millionen teurer
Bewährung für Todes-Schubser, Haft für Maxvorstadt-Schützen
Bewährung für Todes-Schubser, Haft für Maxvorstadt-Schützen
Reiter und Herrmann verteidigen zweite Stammstrecke gegen 650 Gegner
Reiter und Herrmann verteidigen zweite Stammstrecke gegen 650 Gegner
Jetzt bestätigt: Dieser Flagship-Store kommt bald in die Innenstadt
Jetzt bestätigt: Dieser Flagship-Store kommt bald in die Innenstadt

Kommentare