Nach Streit in Unterkunft

Beschäftigung gegen Konflikte: CSU will Flüchtlingen helfen

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Die Asylunterkunft in der Schertlinstraße.

München - Die Randale von rund 200 Bewohnern einer Asylunterkunft in Obersendling hat ein Nachspiel. In einer Anfrage an den Oberbürgermeister fordert die CSU jetzt, Flüchtlinge besser zu beschäftigen.

Die CSU-Fraktion im Rathaus fordert nun, dass Asylbewerber und Flüchtlinge in den Unterkünften durch Arbeit „sinnvoll beschäftigt und ausgelastet“ werden sollen. In einem Antrag schreibt Stadtrat Manuel Pretzl: „Die Gegenleistung für die Hilfe, die wir gewähren, muss mindestens darin liegen, dass die Flüchtlinge und Asylbewerber Verantwortung übernehmen und mit ihrer Arbeit einen Beitrag leisten. Das neue Asylrecht gibt dazu gute Möglichkeiten, die in München ausgeschöpft werden müssen.“

Grund für den Streit in der Unterkunft an der Schertlinstraße in Obersendling war offenbar, dass die Bewohner selbst kochen wollten statt mit Essen beliefert zu werden. Stadtrat Michael Kuffer schreibt in dem Antrag, die „Vollversorgungsmentalität“ sei „alles andere als gerechtfertigt“. Und weiter: „Daher mein Appell: Lasst sie arbeiten!“

jv

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