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Stadtteil-Check: So wird München erforscht

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Blasmusik am Chinesischen Turm  das ist München!

München - Unser großer Stadtteil-Check soll ein Wohlfühl-Barometer für München werden. Der Leiter der Studie, Dr. Markus Hilpert, erklärt uns, wie das funktioniert. 

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Die glücklichsten Münchner wohnen in Milbertshofen. Oder in Nymphenburg? In Schwabing, im Lehel oder in Neuperlach? Wir von der tz wollen, dass Sie sich in München noch wohler fühlen. Jede Straße und jede Ecke liegt uns am Herzen. Sagen Sie uns, was Siean Ihrem Stadtteil mögen und was nicht. Haben Sie genug Einkaufsmöglichkeiten? Kulturangebote? Ist es sauber, fühlen Sie sich sicher? Ist ihr Stadtteil familienfreundlich und bezahlbar? Wie steht’s um die medizinische Versorgung? Die tz und die Uni Augsburg will erfahren, wie es Ihnen wirklich geht. Machen Sie mit beim großen Stadtteil-Check. Füllen Sie einfach den Fragebogen unten aus und gewinnen Sie einen der tollen Preise!Schon an den ersten drei Tagen haben 800 Münchner teilgenommen.

Heute erklärt Markus Hilpert vom Lehrstuhl für Humangeographie und Geoinformatik, wie das Wohlfühl-Barometer funktioniert.

Herr Hilpert, wie kamen Sie auf die Idee mit dem München-TÜV?

Markus Hilpert: Wir haben das zunächst in Aichach gemacht, dann in der Stadt und im Landkreis Augsburg. Jetzt wollten wir uns steigern und es in einer Millionen-Metropole wie München versuchen.

Wie viele Leute arbeiten denn an der Studie?

Hilpert: Das sind 25 Studenten des Sommersemesters, ein Assistent und eine Tutorin. Sie erfassen alle Daten und bereiten sie zusammen mit der tz dann journalistisch auf.

Wie viele Fragebögen benötigen Sie bzw. wir?

Hilpert: Wir orientieren uns da am kleinen Mikrozensus der Bundesrepublik. Die nehmen immer 1 Prozent der Gesamtbevölkerung. Für München brauchen wir aus den 25 Stadtbezirken also insgesamt rund 14 000 Teilnehmer.

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Mit welchen Ergebnissen rechnen Sie?

Hilpert: Wir sind gespannt, ob tatsächlich Dinge zutage treten, die jeder weiß oder über seinen Stadtteil zu wissen glaubt. Wir wollen die Tops und Flops herausarbeiten und das draußen vor Ort mit Geschichten und Menschen belegen.

Das theoretische Zahlenwerk soll also in der Praxis erfahrbar gemacht werden?

Hilpert: Genau. Wir erforschen keine Statistiken, sondern die Wahrnehmungen. Wie wohl fühlen sich die Menschen vor ihrer Haustür? Das kann sehr interessant sein für Politiker, Makler oder Einzelhändler.

Stefan Dorner

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