Streit um Tochtergesellschaft

Diskussion um Tarifflucht bei den Stadtwerken

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Unter anderem zehn Hallenbäder betreiben die Stadtwerke in München.

München - Die Stadtwerke sollen Tochtergesellschaften haben, die Mitarbeiter ohne Tarifbindung beschäftigen. Diese Mitarbeiter sollen an andere Konzerngesellschaften verliehen werden.

Die Stadtwerke haben angeblich Tochtergesellschaften, in denen Mitarbeiter ohne Tarifbindung beschäftigt werden. Diese Mitarbeiter würden an andere Konzerngesellschaften verliehen, um bestehende Tarifverträge zu unterlaufen, merkte ein Gast einer OB-Kandidatenrunde beim DGB an – was den OB-Kandidaten der CSU, Josef Schmid, aufhorchen lässt.

Die Stadtwerke erklärten gestern dazu: „Für die SWM Kundenservice GmbH haben die SWM 2011 mit Verdi einen Haustarifvertrag verhandelt. Diesen hat Verdi bisher nicht ratifiziert, obwohl die SWM immer wieder Gesprächsbereitschaft signalisiert haben. Für das Frühjahr hat Verdi die Fortführung der Verhandlungen angekündigt.“

Die Mitarbeiter würden nicht an andere Gesellschaften ausgeliehen.

tz

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