Das ist das Ziel bis 2040

Stadtwerke zapfen die Hitze im Boden an

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Diese Messwagen erzeugen die Druckwellen.

München - Unter unseren Füßen brodelt es: In 2200 bis 3200 Metern Tiefe gibt es schier unermessliche Vorräte an 100 Grad heißem Wasser. Diese Hitze wollen die Stadtwerke anzapfen.

Bis 2040 soll München die ersten deutsche Großstadt sein, in der Fernwärme damit zu 100 Prozent aus den Erneuerbaren gewonnen wird. Derzeit erzeugen die Stadtwerke die Hitze zum größten Teil in Kraft-Wärme-Kopplungskraftwerken, in denen mit Gas, Öl oder Kohl Strom erzeugt und nebenbei Fernwärme erzeugt wird.

In Freiham wird schon nach dem heißen Wasser gebohrt, der Stadtteil soll so mit regenerativem Heißwasser beheizt und mit Warmwasser versorgt werden. Doch wo können die SWM die Geothermie sonst anzapfen? Die SWM führen dazu in den nächsten Wochen im Münchner Süden umfangreiche seismische Messungen durch. Dabei werden von Lastwagen Schockwellen in die Erde geschickt, die durch Wasser anders reflektiert werden als durch Gestein. Dazu werden umfangreiche Messkabel ausgelegt. Die Messungen starten am Montag enden im März 2016.

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