Schauspieler Dieter Bellmann verstorben

Schauspieler Dieter Bellmann verstorben

Grafik: Stadtwerke zeigen Biesel-Kurve

Der Spül-Verlauf des Champions-League-Finales

+
CL-Finale FC Bayern – Borussia Dortmund: Wasserverbrauch

München - Nicht nur die Spieler standen während des CL-Finales am Samstag unter Druck. Auch hunderttausende Fans in München - unter Blasendruck nämlich. Die SWM haben jetzt eine interessante Statistik veröffentlicht.

Sie sind unter Druck gestanden. Das gilt für die Spieler des FC Bayern, die sich das 2:1 im Champions-League-Finale gegen Dortmund am Samstag hart erarbeiteten. Und das gilt für die Fans, die das Spiel im TV und beim Public Viewing verfolgten. Denn wenn eine ganze Stadt Fußball schaut (mit Bier-Begleitung), dann können die Stadtwerke den Spielverlauf über den Wasserverbrauch mitverfolgen. Wenn’s spannend ist, geht keiner aufs Klo, bei Langeweile, in der Halbzeit und nach Abpfiff rauscht’s dagegen in den Toiletten (bis zu zehn Liter für ein Mal Spülen). Wenn man den Wasserverbrauch der Stadt in einer Grafik abbildet, ergibt das deshalb die Biesel-Kurve des Spiels. Das Finale im Spül-Verlauf!

Mario Mandzukic nach dem 1:0

Vor Beginn der Partie ist alles normal. Knapp 4000 Liter Wasser fließen pro Sekunde durch die Münchner Rohre. Das ist ein durchschnittlicher Wert.
Direkt mit Anpfiff geht der Wasserverbrauch zurück, fällt unter 3000 Liter pro Sekunde. Jetzt sitzt München vor dem Fernseher. Während der ersten Halbzeit geht kaum jemand aufs Klo.
Halbzeitpause! Der Wasserverbrauch steigt sprunghaft auf gut 5000 Liter pro Sekunde. Da spülen je 8000 Leute parallel.

Da ist das Ding! Fotos von Pokalübergabe und Jubel zum Genießen

Da ist das Ding! Jubel-Fotos vom Champions-League-Finale

Zweite Halbzeit: Sofort sitzen wieder alle vor dem Fernseher. Der Wasserverbrauch pendelt sich unter 3000 Liter pro Sekunde ein.

Ilkay Gündogan (verdeckt) trifft zum 1:1. Manuel Neuer hat keine Chance.

60. Minute: Das 1:0 durch Mandzukic. Kleiner Ausschlag nach unten – Feiern geht vor!
68. Minute: Elfmeter durch Gündogan. Zuerst sinkt der Wasserverbrauch weiter, nach dem verwandelten Strafstoß steigt er dagegen an. Die Stadtwerke erklären das mit „Frust“.
89. Minute: Das 2:1 durch Robben. Der spannendste Moment des Spiels – und die wenigsten Münchner auf der Toilette. 2000 Liter pro Sekunde: So wenig verbraucht die Stadt normalerweise nur mitten in der Nacht.
Nach Abpfiff: Der Wasserverbrauch steigt – jetzt ist wieder alles normal.
Den nächsten Spül-Verlauf können wir uns am Samstag ab 20 Uhr anschauen: Dann steigt das DFB-Pokalfinale der Bayern gegen Stuttgart …

hei

Auch interessant

Meistgelesen

S-Bahn: Normaler Verkehr auf allen Linien
S-Bahn: Normaler Verkehr auf allen Linien
Flohmärkte in München: Hier finden Sie alle Orte und Termine
Flohmärkte in München: Hier finden Sie alle Orte und Termine
Sechs Orte in München, an denen wir uns aufwärmen
Sechs Orte in München, an denen wir uns aufwärmen

Kommentare