Staufalle Bahnübergang: Hier wird bald umgebaut!

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Der Bahnübergang Fasanerie ist tagsüber in einer Stunde 50 Minuten lang zu

München - In München sorgen Bahnübergänge oft für Staus. Die Stadt will Abhilfe schaffen. Wir zeigen Ihnen, wo ein Umbau geplant oder zumindest möglich ist und wo keine Verbesserungen angedacht sind.

München ist von einem Netz von Eisenbahnlinien durchzogen. Doch während man in der Innenstadt die Schienen auf Brücken und Unterführungen queren kann, stehen die Bewohner der Außenbezirke oft vor verschlossenen Schranken, denn hier gibt es noch viele höhengleiche Bahnübergänge. In der Lerchenau etwa stehen die Bürger tagsüber 50 Minuten pro Stunde vor herunter gelassenen Schranken!

Tabelle: Alle geplanten Maßnahmen im Überblick

Die Stadt will Abhilfe schaffen. Am Donnerstag wurden die Pläne im Bauausschuss vorgestellt. Die Wunschliste der Bürger ist lang: 24 beschrankte Bahnübergänge gibt es noch, wo sich die Münchner Unter- oder Überführungen wünschen. Konkret wird eine Unterführung an der Freihamer Allee geplant, wo das Neubaugebiet auch einen S-Bahnhaltepunkt bekommt. Die Röhre dort soll 2012 fertig sein.

An neun weiteren Bahnübergängen gibt es Planungen für Unterführungen oder Brücken, an erster Stelle steht der Bereich Lerchenau, wo sich die Bürger gleich sechs Unterführungen wünschen. An der Feldmochinger Straße plant die Stadt nun eine Unterführung für 20 bis 30 Millionen Euro. Für Fußgänger und Radler soll es eine eigene Röhre geben, über die man dann auch zum S-Bahnhof Fasanerie gelangt. Wann gebaut wird, ist ungewiss, ebenso die Finanzierung, an der sich auch Bahn und Bund beteiligen müssen, der Freistaat könne sich beteiligen.

Im Bereich Daglfing könnten die Bahnübergänge verschwinden, wenn die Gleise für den Bau der Express-S-Bahn zum Flughafen im Boden verschwinden. Entlang der S 7 werden die Bahnübergänge in Perlach, Neuperlach und der Fasanerie in absehbarer Zeit nicht verschwinden, an der S 4 wird im Bereich Pasing/Aubing/Neuaubing weiter geplant.

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