Stecken geblieben: Feuerwehr schneidet Finger aus Dose

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Da fliegen die Funken: Ein Feuerwehr-Mann schneidet die Dose auf.

München - Ein junger Mann blieb in der Nacht zum Mittwoch mit einem Finger in der Blechdose einer Gartenfackel stecken. Als auch Ärzte in einer Münchner Klinik nicht helfen konnten, rückte die Feuerwehr an:

Die Feuerwehrleute staunten nicht schlecht, als sie in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zu einer Klinik am Isarkanal gerufen wurden. Dort wartete nicht etwa ein Brand, der gelöscht werden musste, sondern ein junger Mann mit dem Ölbehälter einer Gartenfackel am Zeigefinger.

Finger in der Fackeldose stecken geblieben: Hier sehen Sie die Bilder

Finger in der Fackeldose stecken geblieben

Er hatte versucht, den Docht aus der Dose zu ziehen, und war mit dem Finger in der Öffnung stecken geblieben. Alle Befreiungsversuche scheiterten, und so blieb ihm ein Besuch der Notaufnahme nicht erspart. Den Ärzten fehlte jedoch das geeignete Werkzeug, um den Mann aus seiner misslichen Lage zu befreien.

Deshalb musste die Feuerwehr anrücken und den Finger aus dem Metallbehälter bergen. Funken sprühten durch das ­Behandlungszimmer, als die sechs Feuerwehrleute den ­Boden der Dose mit der sogenannten biegsamen Welle – einer Art Flex – abtrennten.

Das übrige Metall schnitten die Retter dann mit einer oszillierenden Säge durch, und der Finger war frei. Eine Gefahr bestand für den Mann bei der skurrilen Rettungsaktion aber nicht. „Die Säge hinterlässt auf der Haut schlimmstenfalls einen roten Strich. Der Finger kann beim Schneiden nicht verletzt werden“, erklärt Feuerwehrsprecher Thomas Redler.

Beate Winterer

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