1. tz
  2. München
  3. Stadt

Große Sting-Show in München: Weltstar sorgt für Gänsehaut-Moment im Tollwood-Zelt

Erstellt:

Von: Armin Rösl

Kommentare

Sting Konzert Tollwood München.
Sting spielte zum Start schon einen Klassiker. © Simone Klein

Unglaublich, wie fit, sympathisch und nahbar der 70-jährige Weltstart Sting bei seinem Konzert am Tollwood-Festival ist. Am liebsten möchte man ihn umarmen.

München - Wer, wie Sting am Samstagabend in der ausverkauften Musikarena am Tollwood-Festival, sein Konzert mit „Message in a Bottle“, „Englishman in New York“ und „Every little Thing she does is magic“ beginnt, weil er genug Klassiker für 90 Minuten inklusive Zugaben hat, der ist a) ein Weltstar, b) mit sich im Reinen und c) einfach ein sympathischer Typ. Mit welch Lockerheit, Fröhlichkeit, Charme und Fitness Gordon Sumner mit 70 Jahren die 90 Minuten mit seiner Band spielt, ist fast schon eine Frechheit (Augenzwinker). Was Yoga, das Sting praktiziert, alles möglich macht.

München: Sting beim Tollwood-Festival - Weltstar sorgt für Gänsehaut-Moment im Zelt

Sting wirkt so nahbar und gelassen, am liebsten möchte man zu ihm auf die Bühne gehen, ihn umarmen und „Danke“ sagen für all seine Werke, die er von 1978 bis 1983 mit seiner Band The Police und danach bis heute als Solo-Künstler geschaffen hat.

Sting mit Sohn Joe Sumner.
Rätsel: Wer ist Vater, wer ist Sohn? © Simone Klein

35 Minuten nach dem Start verwandelt Sting das Tollwood-Zelt in „Fields of Gold“. Gänsehaut. Als der Beifall nach dem Lied zu Ende ist und Sting das nächste anstimmen möchte, bricht unvermittelt Jubel aus. Sekundenlang huldigen die Besucher (fast ausschließlich Ü40) jenem Mann, der Teil ihrer Jugend war. Sting selbst weiß gar nicht, was er machen soll, winkt ab, lächelt und genießt. Kurz darauf schenkt er dem Publikum zwei weitere Police-Klassiker, die er zu einem Lied verbindet: „Wrapped around your Finger“ und „So lonely“, inklusive Passagen von Bob Marleys „No woman, no cry“. Herrlich!

Sting-Konzert auf dem Tollwood: Wer war nochmal Layla?

Die beiden letzten Songs („King of Pain“ und „Every Breath you take“) singt Gordon Sumner mit seinem ältesten Sohn Joe (45), der das Vorprogramm bestritten hatte, und man fragt sich nicht nur wegen der großen Ähnlichkeit: Wer ist eigentlich der Vater, wer der Sohn?

Zum Schluss tanzen tausende begeisterte Fans in rotem Licht zu Stings Zugabe „Roxanne“, dem Klassiker über eine Prostituierte. Wer war noch mal „Layla“?

Auch interessant

Kommentare