S-Bahn-Störung wegen Schienenbruchs und Softwarestörung

München - Aufgrund eines Schienenbruchs zwischen Donnersberger- und Hackerbrücke und einer Softwarestörung ist es am Dienstag in der Früh zu erheblichen Behinderungen im S-Bahn-Verkehr gekommen.

Zunächst sorgte eine Softwarestörung im Elektronischen Stellwerk der Stammstrecke für Verspätungen im gesamten S-Bahnnetz. Später sorgte ein Schienenbruch zwischen Donnersberger - und Hackerbrücke dafür, dass fast eine Stunde lang die Stammstrecke komplett gesperrt werden musste. Bis kurz vor Mittag gab es dann ein eingeschränktes Betriebsprogramm auf der Stammstrecke.

Um 8 Uhr führte ein Fehler beim Aufspielen einer neuen Software im Elektronischen Stellwerk dazu, dass die Züge nicht in der gewohnten Anzahl und Geschwindigkeit über die Stammstrecke fahren konnten. Es kam zu Verspätungen im gesamten S-Bahnnetz.

Um 9.20 Uhr sorgte dann ein Schienenbruch zwischen Donnersberger – und Hackerbrücke dafür, dass die Stammstrecke fast eine Stunde lang komplett gesperrt werden musste. Bis 10.15 Uhr begannen und endeten die S-Bahnlinien im Münchner Westen oberirdisch am Hauptbahnhof bzw. in Pasing. Im Osten von München wendeten sie am Ostbahnhof, am Isartor oder in Giesing.

Nach der Reparatur des Schienenbruches gab es dann noch bis 11.40 Uhr ein Störfallprogramm, bei dem nur die vier S-Bahnlinien  S2, S3, S4 und S8 auf ihrem Regelweg über die Stammstrecke fuhren. Die anderen Linien begannen und endeten weiterhin oberirdisch am Hauptbahnhof bzw. in Giesing.

Noch bis in die Nachmittagsstunden ist mit Verspätungen zu rechnen.

So sieht's im Stellwerk Ost aus

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