Auf den Linien U3 und U6

Weichenbruch: U-Bahn gerät aus dem Takt

München - Pendler in Schwabing brauchen derzeit Geduld: Ein laut MVG "komplizierter Schienenbruch" in einer Weiche behindert die U-Bahnlinien U3 und U6 zwischen Münchner Freiheit und Giselastraße.

Viele Fahrgäste wundern sich seit Freitag, wieso es auf der U3 und der U6 immer wieder zu Verspätungen und großem Gedränge im Berufs- und Adventsverkehr kommt.

 Am Dienstag endlich lieferte die MVG die Erklärung dafür: Ein komplizierter Gleisbruch an einer 17 Jahre alten Weiche in Schwabing ist schuld!

Die Schadenstelle zwischen Giselastraße und Münchner Freiheit wurde provisorisch geflickt, derzeit können die Züge hier aber nur mit 15 km/h passieren. Die Folge: Vor allem im Berufsverkehr sorgt dieser Flaschenhals dafür, dass sich die Züge verspäten. Laut MVG um maximal neun Minuten.

Da es auf die Schnelle keine Ersatzteile gibt, sollte die Weiche in der Nacht auf Mittwoch bis auf weiteres durch eine gerade Schiene ersetzt werden. „Ein Schienenbruch in einer Weiche ist äußerst selten und bei uns bisher in dieser Form noch nie vorgekommen“, so der Chef der U-Bahn, Günter Pedall, gestern. „Wir hoffen, dass unsere Not-OP gut verläuft.“

Als ob der Ärger auf der U3 und der U6 nicht genug wäre, brachte gestern Mittag auch noch eine defekte U-Bahn der Linie U1 am Sendlinger Tor den Berieb durcheinander. Bis der defekte Zug auf ein Abstellgleis geschoben war, kam es zu massiven Verspätungen auf der Linie. Am Stiglmaierplatz etwa zeigte der Verspätungsanzeiger 21 Minuten. Um 13.15 Uhr hat sich die Lage laut MVG wieder normalisiert.

So haben Sie die U-Bahn noch nie gesehen

Wie ein Raumschiff: So haben Sie die Münchner U-Bahn noch nicht gesehen

Johannes Welte

Rubriklistenbild: © Westermann (Symbolbild)

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