Vier Täter festgenommen

Asylbewerber brutal beraubt - für 40 Euro

München - In München haben mehrere Asylbewerber einen anderen Asylbewerber gewürgt, verprügelt und beraubt - die Beute betrug 40 Euro.

Ein 18-jähriger Mann saß am Dienstag gegen 23.55 Uhr auf einer Parkbank in der Anlage an der Prager Straße und trank Alkohol. Wie die Polizei mitteilt, setzten sich nach kurzer Zeit vier Männer zu ihm.

Plötzlich packte einer der Männer, ein 41-Jähriger, der ebenfalls in der Asylbewerberunterkunft an der Heidemannstraße wohnt, den 18-Jährigen am Hals und würgte ihn. Dann hielten ihn die anderen vier Männer fest, schlugen und traten ihn. Der 41-Jährige griff dabei in die Jackentasche des 18-Jährigen und entnahm daraus 40 Euro Bargeld.

Anschließend flüchteten die vier Männer in Richtung Ingolstädter Straße. Der 18-Jährige verfolgte sie, stellte sie zur Rede und eröffnete ihnen, dass er die Polizei verständigen werde. Daraufhin gingen die Männer wieder auf ihn los.

So wurde eine Streife auf die Männer aufmerksam. Sie nahmen die Angreifer vorläufig fest.

Der 18-Jährige hatte zwar Schmerzen im Bereich des Rückens, der Brust und des Halses, musste aber nicht zum Arzt. Die vier Festgenommenen räumten in ihren Vernehmungen die körperliche Auseinandersetzung ein, bestritten jedoch die Wegnahme des Bargelds.

mm

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Sperrung auf S4- und S6-Strecke – Schienenersatzverkehr eingerichtet
Sperrung auf S4- und S6-Strecke – Schienenersatzverkehr eingerichtet
Flohmärkte in München: Hier finden Sie alle Orte und Termine
Flohmärkte in München: Hier finden Sie alle Orte und Termine
Münchens größte Werkstadt: Das neue Viertel hinterm Ostbahnhof 
Münchens größte Werkstadt: Das neue Viertel hinterm Ostbahnhof 
Entmietung! Es ist derselbe Bauherr, der denkmalgeschütztes Haus abreißen ließ
Entmietung! Es ist derselbe Bauherr, der denkmalgeschütztes Haus abreißen ließ

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion