Vier größte Brauereien

Kein Bier in München: Brauer streiken - Auch Augustiner betroffen

München - In München wird nicht mehr gebraut: Seit 5 Uhr am Dienstagmorgen haben die Mitarbeiter der vier größten Brauereien in der Landeshauptstadt ihre Arbeit niedergelegt.

Dazu hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) aufgerufen. Bei Augustiner, Paulaner/Hacker Pschorr, Hofbräu und Spaten-Franziskaner-Löwenbräu stehen seit dem Morgen die Maschinen still. Die Brauer fordern: Sechs Prozent mehr Lohn für die etwa 10.000 Mitarbeiter in Bayern und 50 Euro mehr Geld pro Monat für die Auszubildenden. Die Gewerkschaft rechnet damit, dass etwa 300 Arbeitnehmer teilnehmen.

Auch bei der Telekom wird am Dienstag in ganz Bayern gestreikt. Im Arbeitskampf bei den Brauereien haben die Arbeitgeber bislang lediglich 1,6 Prozent mehr Lohn angeboten. Für NGG-Verhandlungsführer Freddy Adjan ist das ein Magerangebot "trotz eines Rekordjahres 2015 mit Steigerungen im Gesamtbierausstoß von plus 2,5 Prozent und Ausfuhren aus Bayern von plus 21 Prozent", sagte er dem BR.

Update: Während der EM 2016 macht Carlsberg Werbung für sein Bier mit dem Slogan "Probably". Was dahinter steckt, lesen Sie hier

Rubriklistenbild: © dpa

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