Am letzten Ferientag in Bayern

Streik in Bus und Tram: Verdi sendet „letzte Warnsignale“ an MVG

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Es handelt sich um ein Archivfoto von 2014. 

Verdi kündigt auf Facebook an, am letzten Ferientag in München die Busse und Trambahnen der Münchner Verkehrsgesellschaft zu bestreiken. Was heißt das für die Kunden? 

München - Die Gewerkschaft Verdi ruft für Montag, 11. September, die Bus. und Tram-Fahrer zum Warnstreik auf. Streikbeginn sei 3.30 Uhr, da die erste Tram in München um 3.36 Uhr abfahren würde, sagt Streikleiter Manfred Weidenfelder auf Anfrage unserer Online-Redaktion. Bis 10 Uhr sollen sich die Streikenden an zwei Standorten versammeln: am Bus- und Tram-Betriebshof Ost und am Bus-Betriebshof West. Der Grund für den Streik sei, dass die Gewerkschaft für die Beschäftigten mehr Lohn gefordert habe, die MVG eine Lohnerhöhung aber an eine Arbeitszeitverlängerung koppeln wolle, so Weidenfelder.

Und was bedeutet der Warnstreik für die Kunden der MVG am Montag? Der Sprecher der MVG, Matthias Korte, stellt gegenüber unserer Online-Redaktion klar, dass nicht alle Bus- und Tram-Fahrer zum Warnstreik aufgerufen worden seien - nämlich nur diejenigen, die nach dem Tarifvertrag MVG bezahlt würden. Mitarbeiter, die bei den SWM oder bei privaten Bus-Partnern der MVG beschäftigt sind, seien nicht betroffen.

Kunden rät Korte, sich auf Ausfälle einzustellen und daher mit längeren Wartezeiten an den Haltestellen zu rechnen. Alternativ sollten Kunden die U-Bahn oder S-Bahn nehmen. 

Wie bei dem Busstreik vor mehreren Wochen wird die Leitstelle der MVG in der Früh schauen, welche Fahrzeuge konkret vom Streik betroffen sind, welche Fahrer also ihren Dienst nicht antreten. Es würde versucht werden, auf allen Linien Fahrzeuge anzubieten – nur eben verbunden mit längeren Wartezeiten für die Fahrgäste. 

Dieses Angebot hat die MVG für den 11. September geplant:

  • Trambahnen: Auf allen Linien sollen die Züge grundsätzlich im 20-Minuten- Abstand fahren. Sofern weitere Fahrzeuge mit Fahrern besetzt werden können, wird das Angebot punktuell weiter verdichtet.
  • Busse: Das Angebot soll wie bei der Tram auf möglichst allen Linien aufrechterhalten werden. Die Leitstelle wird versuchen, die besetzten Fahrzeuge so zu disponieren, dass die wichtigsten Linien in möglichst regelmäßigen Abständen bedient werden, heißt es in einer Pressemitteilung vom Sonntag.

Ihren Kunden empfiehlt die MVG: Nutzen Sie den MVG-Ticker auf Twitter, schauen Sie in die App oder auf die Facebook-Seite, beachten Sie die Hinweise auf den digitalen Tafeln an den Haltestellen. 

Sehen Sie hier die Mitteilung von Verdi München auf Facebook:

Lesen Sie hier Gastbeiträge zum Thema Nahverkehr in München:

sah

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