Streik in den Läden: Bald leere Regale?

München - Am Dienstag ist die erste Tarifverhandlung für den bayerischen Groß- und Außenhandel gescheitert. Das könnte Auswirkungen haben. Kommt bald der nächste Streik in München?

„Es kann gut sein, dass deshalb schon in ein paar Tagen ein kurzer Streik stattfindet“, sagt Verdi-Verhandlungsführer Stefan Kraft. Für die 270 000 Beschäftigten in Bayern – davon 80 000 in München – fordert die Gewerkschaft unter anderem 120 Euro mehr Lohn und Gehalt und 40 Euro mehr in jedem Ausbildungsjahr.

„Trotz Finanzkrise verbuchten die Unternehmen zweistellige Umsatz- und Gewinnsteigerungen“, erklärt Kraft. „Sie können sich eine deutliche Lohnerhöhung leisten.“ Der Münchner Kunde könne Streikauswirkungen merken, so Kraft. „Etwa wenn der Toast oder die Milch im Regal aus sind.“

An einem Streik könnten sich neben Großhändlern wie Rewe oder Edeka etwa auch Sanitär- , Auto- oder Pharma-Großhandel beteiligen.

nba.

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