Streik trifft zahlreiche Zugreisende

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Den Alex nach Regensburg will die GDL am Montag lahmlegen

München - Die Lokführergewerkschaft GDL will ab Montag früh mit einem 24-stündigen Streik die sechs großen Konkurrenten der Deutschen Bahn im Regionalverkehr lahmlegen.

Von den Aktionen werden auch Fahrgäste in Bayern betroffen sein. „In der neuen Woche wird es einen Arbeitskampf geben“, hatte GDL-Chef Claus Weselsky am Samstag angekündigt. Am Sonntag wurde es konkreter. Der Streik sollte um 2.30 Uhr beginnen und erst am Dienstag um 2.30 Uhr enden. In Bayern sollen nach Angaben der GDL folgende Bahnen betroffen sein: die Vogtlandbahn mit dem Alex, der von München aus Richtung Regensburg/Nürnberg und Kempten/Oberstdorf fährt; die Berchtesgadener LandBahn, die zwischen Berchtesgaden und Salzburg verkehrt, und die Bayerische Regiobahn mit ihrem Netz zwischen Ingolstadt, Augsburg und Schongau.

Die Bayerische Oberlandbahn (BOB) will die GDL offenbar nicht bestreiken. Grund des Arbeitskampfes: Die 4500 Lokführer der Gesellschaften Abellio, Arriva, Benex, Keolis, Veolia und Hessische Landesbahn fordern einen einheitlichen Tarifvertrag. Die Deutsche Bahn werde vorerst nicht bestreikt, sagte Weselsky. Die Verhandlungen mit dem Konzern werden am 7. April fortgesetzt.

tz

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