Streit und Rücktritte beim BRK: Kuffer macht Ärger

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Michael Kuffer (CSU) macht dem BRK schon wieder Ärger

Starnberg - Im Rotkreuz-Kreisverband Starnberg ist es zu einem Riesen­eklat gekommen. Grund ist offensichtlich das Verhalten des Kreisvorsitzenden und Münchner CSU-Stadtrates Michael Kuffer.

Nach Informationen des Bayerischen Rundfunks hatte dieser in der vergangenen Woche nach einem monatelangen Streit den Kreisgeschäftsführer Martin Ulses entlassen – einen ­anerkannten Pflegeexperten, der auch über das Rote Kreuz hinaus geschätzt wird.

Daraufhin traten aus Protest gegen die „persönlichen Interessen des Vorsitzenden“ zwei stellvertretende Kreisvorsitzende von ihren Ämtern zurück, Annette Kriebel und Richard Röhrig. Michael Kuffer ist seit etwa einem Jahr Vorsitzender des BRK-Kreisverbandes in Starnberg. Zuvor hatte er beim Bayerischen Roten Kreuz in München für Ärger gesorgt. Grund war die Tatsache, dass Kufer für seinen Stadtratswahlkampf für die CSU eine Kartei mit 1500 Namen von ­ehrenamtlichen Mitgliedern des Roten Kreuzes missbraucht hatte.

Diesen schickte er seine persönliche Wahlwerbung zu, nachdem er an die Adressenliste gekommen war. Daraufhin musste er ein Bußgeld in Höhe von 300 Euro bezahlen. Nachdem der Vorfall im Münchner BRK aufgedeckt worden war, zeigten sich vor allem führende Mitglieder des Rotkreuz-Verbandes in der Landeshauptstadt entsetzt über das Verhalten des CSU-Stadtrates, der daraufhin zum BRK nach Starnberg wechselte.

tz

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