Ude gegen Söder

Schlammschlacht um GBW-Verkauf

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Nach dem Verkauf der GBW-Wohungen an die Patrizia bezichtigt OB und SPD-Spitzenkandidat Christian Ude (rechts) Finanzminister Markus Söder (CSU) der Lüge.

München - Wer ist schuld am Verkauf der GBW mit 32.000 Wohnungen an die Patrizia? Wer hat die Mieter verraten und verkauft? Nach dem Deal gibt es eine riesige Schlammschlacht – Ude gegen Söder, CSU gegen Rot-Grün!

OB und SPD-Spitzenkandidat Christian Ude bezichtigt Finanzminister Markus Söder (CSU) der Lüge: Ude war am Dienstag in Brüssel und fragte EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia, ob der Freistaat um die GBW hätte mitbieten können. „Ja, warum nicht?“, soll der EU-Mann geantwortet haben. Ude wettert: „Damit ist die Schutzbehauptung von Söder als freie Erfindung entlarvt, dass die EU einen staatlichen Kauf verboten habe!“

Auch im Rathaus fliegen die Fetzen: Die CSU gibt Rot-Grün die Schuld, dass nicht die Stadt bei der GBW zum Zug gekommen ist. Die CSU habe nämlich in der geheimen Sitzung beantragt, das Gebot drastisch zu erhöhen – und sei an Rot-Grün gescheitert. CSU-Fraktionschef Josef Schmid unkt: Vielleicht passe dem OB ein „Alibiangebot“ in den Wahlkampf? Die FDP ärgert sich, dass das gescheiterte Verfahren die Stadt Millionen gekostet hat.

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dac

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