Elektroleitung im Flur angezapft

Strom-Klau! Tüftler muss 4500 Euro zahlen

München - Ein Tüftler hatte einen Einfall: Er zapfte vor seiner Wohnung in der Kapuzinerstraße eine Elektroleitung an. Nun bekam er die Quittung.

Warum den teuren Strom bezahlen, wenn man ihn im Flur kostenlos kriegt? Frank R. (51), ­Eigentümer einer schönen Altbau-Wohnung an der Kapuzinerstraße, hatte einen schlauen Einfall: Draußen im Treppenhaus ist eine Steckdose für das Reinigungspersonal. Der Strom geht auf die Rechung der Eigentümergemeinschaft. Der Tüftler zapfte 2010 die Steckdose an und legte eine offen sichtbare Leitung um seinen Zähler herum. Die „Entziehung elektrischer Energie“ (§ 248c StGB) fiel erst auf, als die Stromrechnung der Gemeinschaft mit einem Plus von rund 2000 Euro unerklärlich hoch ­ausfiel. Vor dem Amtsgericht gab der Strom-Dieb am Donnerstag alles zu. Urteil: 90 Tagessätze zu 50 Euro – das bedeutet 4500 Euro!

tz

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