Böses Erwachen

Münchner Student prüft seine Bachelorarbeit mehrfach - den größtmöglichen Fail sieht er, als es schon zu spät ist

Bachelorarbeit-Fail
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Autsch! Auf dem Deckel stehen zwei Buchstaben zu viel.

Momentan geben viele Studierende ihre Abschlussarbeiten ab. Einem Münchner fiel der größtmögliche Fail bei seiner Bachelorarbeit erst auf, als es zu spät war.

  • Viel Sorgfalt steckte ein Münchner Student in seine Bachelorarbeit.
  • Doch dann folgte das böse Erwachen: „BACHELORARARBEIT“ stand in der Prägung.
  • Spott und Mitgefühl bei Jodel sind groß.

München - Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Doch ein Student setzt sich dem Hohn nun freiwillig aus - über die App Jodel. Sein Fail bei der Bachelorarbeit ist auch zu köstlich, um ihn nicht mit der Öffentlichkeit zu teilen.

Derzeit steht für viele, deren Studium sich dem Ende zuneigt, die Abgabe ihrer Abschlussarbeit an. So auch für einen TV-Star, der genau das jetzt an der Münchner LMU getan und in einem Foto festgehalten hat. Ein vermutlich weit weniger prominenter und Student (oder eine Studentin? Jodel läuft bekanntlich anonym ab), laut Angabe aus München, postete ein Foto seiner Arbeit selbst, die frisch gebunden ist.

München: Größtmöglicher Fail bei Bachelorarbeit sorgt für viel Mitgefühl

„Wenn man den Inhalt 100x checked“, schreibt er dazu. Soll heißen: Er hat die Arbeit hoch und runter gegengelesen auf Fehler. Als dann das gebundene Werk in seine Hände kam, fiel ihm aber die größtmögliche Panne auf: Auf dem Deckel steht edel geprägt ein „BACHELORARARBEIT“. Zwei Buchstaben zu viel haben sich eingeschlichen. Und das Extra-„AR“ vermasselt natürlich den ganzen ersten Eindruck von seinem Werk, in das er so viele Monate Zeit und Nerven gesteckt hatte.

Andere Studierende fühlen mit. „Klassiker“, „Mein Beileid“, „Katastrophenarchiv“ und „Fuuuuuu*k ja ich musste lachen“, schreiben sie. Es wird sogar gaga in den Kommentaren: „Rhabarberbarbara“ und „Rhabarberbarbarabarbarenbartbarbierbierbarbärbel“ witzeln die Nutzer.

Der Pechvogel meldete sich übrigens nach dem Foto seiner Bachelorarbeit erst mal eine Weile nicht zu Wort, weshalb manche schon einen Fake vermuteten (der natürlich nicht kategorisch ausgeschlossen ist). Dann nahm er doch noch mal Stellung. Unter anderem auf die Frage, die sich vielen stellte: „War das dein Fehler oder ist das beim Drucken passiert, also ein Fehler beim Binder?“

München: Größtmöglicher Fail bei Bachelorarbeit hat ein Happy End

Die Antwort: „Der Binder hat das Cover geschrieben, und beim ersten schnellen Check fiel es nicht auf, erst zu Hause! Es wurden übrigens 3 Exemplare gedruckt ...“

Es gab am Ende noch ein Happy End: „Übrigens, der Buchbinder hat keine Kosten für den Austausch der gebundenen Umschläge berechnet“, schreibt der Student mit dem Hashtag „Ehrenmann“. Eine ungewöhnliche und traurige Entdeckung hat ein anderer Jodel-Nutzer in einem Münchner Mülleimer gemacht. (lin)

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