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Studentenstadt München: 1000 Wohnungen stehen leer - CSU und Freie Wähler erhöhen nun den Druck

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Von: Sascha Karowski

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Auf einem Tisch liegt ein Mietvertrag für eine Mietwohnung mit dem Mietverhältnis
Auch Studenten suchen nach günstigen Wohnungen in München. Dabei stehen in der Studentenstadt 1000 Wohnungen leer. © Fotostand/K. Schmitt/Imago Images

Mehr als 1000 Wohnungen in der Studentenstadt stehen leer - weil sie sanierungsbedürftig sind. Doch saniert wird nicht. CSU und Freie Wähler im Stadtrat erhöhen nun den Druck.

In der Münchner Studentenstadt stehen aktuell über 1000 Apartments leer. Sie sind sanierungsbedürftig, der Brandschutz ist nicht gewährleistet. Bereits im März hatte sich der Landtag mit dem Thema befasst. Doch passiert ist seitdem nichts. CSU und Freie Wähler im Münchner Rathaus wollen nun den Druck erhöhen.

Antrag von CSU und Freien Wählern: „In Zusammenarbeit mit dem Freistaat eine Lösung finden“

In einem Antrag der Fraktion heißt es, OB Dieter Reiter (SPD) soll sich mit dem Freistaat für eine rasche Sanierung einsetzen. „Es ist absolut sträflich, Wohnraum leer stehen zu lassen – erst recht in einem aufgeheizten Wohnungsmarkt wie München“, sagt CSU-Stadträtin Alexandra Gaßmann. „Wir setzen das Thema auf die Tagesordnung, damit in Zusammenarbeit mit dem Freistaat eine Lösung gefunden wird.“

Bereits im März war deutlich geworden, dass rund 130 Millionen Euro für die Sanierung notwendig sind. Laut Studentenwerk stünde dieses Geld derzeit nicht in vollem Umfang zur Verfügung. Laut Stadtratsfraktion seien Baukostenzuschüsse wohl wegen fehlender Konzepte beim Freistaat nicht abgerufen worden.

CSU-Stadträtin Alexandra Gaßmann: „Jüngere Generation braucht bezahlbaren Wohnraum“

Das dürfe jedoch in einer Kommune wie der Landeshauptstadt München mit einem enormen Druck auf dem Wohnungsmarkt, auch insbesondere im Bereich des studentischen Wohnens, nicht geduldet werden. „Gerade die jüngere Generation braucht bezahlbaren Wohnraum und das nicht morgen, sondern heute“, sagt Gaßmann. „Denn die Studenten an unseren Exzellenzuniversitäten und Hochschulen gehören auch zu unser aller Zukunft.“

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