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Stürmische Ministerin im Hauptbahnhof: Darum zerschlug Aigner eine Flasche

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Von: Klaus Vick

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Huch, was ist jetzt passiert? Die Flasche zerspringt in Hunderte von Teilen, Ilse Aigner zuckt bei der Taufe der Lok „100 Jahre Bayern“ kräftig zusammen.
Huch, was ist jetzt passiert? Die Flasche zerspringt in Hunderte von Teilen, Ilse Aigner zuckt bei der Taufe der Lok „100 Jahre Bayern“ kräftig zusammen. © Schlaf

Ilse Aigner taufte am Mittwoch am Münchner Hauptbahnhof die Jubiläums-Lok. Auf einen anderen Kampf hatte sie keine Lust.

München - Ilse Aigner holte ordentlich aus, schlug die Flasche krachend gegen die Wand der nagelneuen Lokomotive – und zuckte dann ordentlich zusammen. Kurz darauf konnte die bayerische Verkehrsministerin aber schon wieder lachen. 

Die Flasche war in Hunderte Teile zersprungen, die CSU-Frau hatte sich erschrocken. Kleine Schrammen an der Lok blieben, was aber niemanden störte. Es war einer der angenehmeren Termine für Aigner: Sie taufte am Mittwoch die Jubiläums-Lokomotive „100 Jahre Bayern“ im Hauptbahnhof. 

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2018 feiert der Freistaat sein 100. Gründungsjahr. Kurt Eisner hatte am 9. November 1918 den Freistaat Bayern ausgerufen. Auch die Deutsche Bahn feiert das Jubiläum – mit einer neuen Lok.

Aigner hatte keine Lust auf „Kampf“

Weniger angenehm wäre es für Aigner gewesen, hätte sie sich um die Nachfolge von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) beworben. „Für den Kampf hätte ich einen Säbel auspacken müssen. Meine Waffe ist aber das Florett, mit dem kämpft es sich aber schwer gegen einen Säbel“, sagte die 53-Jährige in einem Interview. 

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Aigner nannte nicht den Namen ihres parteiinternen Rivalen und jetzigen Ministerpräsidenten Markus Söder. Sie gestand: „Ich hätte mich komplett verändern müssen.“ 

K. Vick

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