Es geht um die Infostände

Stürzenberger: Strenge Auflagen vom KVR

+
Michael Stürzenberger

München - Die Partei "Die Freiheit" und ihr Landesvorsitzender Michael Stürzenberger bekommt Ärger mit KVR-Chef Wilfried Blume-Beyerle. Es gebe angeblich eine Fülle an Beschwerden.

 Innenminister Joachim Herrmann (CSU) lässt die Gruppe vom Verfassungsschutz beobachten, OB Christian Ude (SPD) warnt vor ihr, jetzt bekommen die Partei Die Freiheit und ihr Landesvorsitzender Michael Stürzenberger auch noch Ärger mit KVR-Chef Wilfried Blume-Beyerle. Die Behörde erlässt harte Auflagen für die Infostände!

Seit Mai 2012 hat die Partei 47 Versammlungen abgehalten, um Unterschriften gegen das geplante Moschee-Zentrum ZIEM zu sammeln. Um das Thema geht es Blume-Beyerle gar nicht, aber um die Umstände. „Es gibt eine Fülle an Beschwerden“, sagt Blume-Beyerle. Bürger ärgerten sich zum einen über die Lautstärke. Jeweils sechs Stunden nahezu ununterbrochen beschalle der Landesvorsitzende die Nachbarn mit seinen Parolen. 95 Dezibel seien erlaubt, das sei „brutal laut“ und mehr als im Wiesn-Zelt. Darum erlaubt das KVR jetzt im Schnitt nur noch 60 Dezibel, aber nur noch im Stakkato: zehn Minuten Lärm, zehn Minuten Pause. Außerdem dürften die Teilnehmer der Veranstaltungen nicht mehr fotografieren, nachdem Fotos mit Kommentaren im Internet gelandet seien.

Auch interessant

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion