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Stunk um Tschung: Wie laut ist das Schweigen?

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Gregor Tschung klagte.

München - Der Streit um die Kündigung des SPD-Sprechers Gregor Tschung: Am Donnerstag ist er vor dem Arbeitsgericht gelandet. Beide Parteien wollen eigentlich schweigen...

Hintergrund des Streitfalls: Tschung war im Juli außerordentlich und nochmals fristgerecht gekündigt worden, er reichte Kündigungsschutzklage ein, einen Aufhebungsvertrag lehnte er ab. Bayerns SPD-Chef Florian Pronold begründete die Entlassung in einem Interview mit „strafrechtlich relevanten Vorwürfen“. Tschung zog darum vors Arbeitsgericht. Pronold ließ sich von Anwalt Daniel Palunka vertreten. Der erklärte Pronolds Worte als „Versuch, den Vorwurf, dass es einen politischen Hintergrund für die Kündigung gibt, entgegenzuwirken“.

Medien hatten spekuliert, Tschung habe sich zu sehr dem Spitzenkandidaten Christian Ude und zu wenig der SPD-Spitze gewidmet. Die SPD wirft Tschung private Reisen auf Parteikosten vor. Während er für einen Flug nach Düsseldorf und eine Fahrt zum Wörthersee dienstliche Gründe geltend machte, gab er zu, seine Frau mit dem Dienstwagen zum Flughafen gefahren zu haben. Ergebnis der Verhandlung: Die SPD wird nicht mehr von „strafrechtlich relevanten Vorwürfen“ reden

Bis zur eigentlichen Verhandlung über die Kündigung wollen beide Seiten schweigen.

J. Welte

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