1. tz
  2. München
  3. Stadt

Gewitter verabschieden sich: Nur eine Region in Deutschland ist heute noch betroffen

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Richard Strobl, Veronika Mahnkopf

Kommentare

Das Extrem-Wetter der vergangenen Tage nimmt sich eine Pause. Nur in einem Gebiet in Deutschland kann es am Dienstag nochmal ungemütlich werden.

Update vom 24. Mai, 6.05 Uhr: Die Unwetter der vergangenen Tage scheinen zunächst überstanden, sie verabschieden sich zusammen mit den warmen Temperaturen. Der Frühsommer macht also erstmal eine Pause in Deutschland. Höchstens 23 Grad sind in den nächsten Tagen möglich, zum Ende der Woche wird die 20-Grad-Marke immer seltener geknackt, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mitteilte.

Am Dienstag kann es vom Emsland bis zur Nordsee noch kurz gewittern, stürmische Böen sind dabei möglich. Auch ansonsten ist es im Norden und Nordwesten zeitweise stark bewölkt, immer wieder fällt etwas Regen. Südlich der Donau bis hin zum Bayerischen Wald sieht es nicht viel besser aus. Die Temperaturen liegen am Dienstag und den beiden folgenden Tagen jeweils zwischen 17 und 23 Grad.

Dunkle Gewitterwolken ziehen über Landsberg am Lech.
 (Archiv)
Dunkle Gewitterwolken, wie hier in Bayern, sind am Dienstag noch über dem Emsland zu sehen (Archiv). © Alexander Forstreuter/dpa

Starkregen, Hagel und orkanartige Böen in Deutschland

Update vom 23. Mai, 10.56 Uhr: Laut DWD sind vor 14 Uhr keine schweren Gewitter zu erwarten, die Warnung für den Vormittag wurde aufgehoben.

Update vom 23. Mai, 9 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat seine Warnung noch einmal aktualisiert. Demnach warnt er bereits ab sofort für den Landkreis München und die Stadt München vor schweren Gewittern mit Starkregen, Sturmböen und kleinkörnigem Hagel. Allerdings haben die Gewitter wohl noch nicht Unwetter-Qualität.

Update vom 23. Mai: Für München ist die Unwetterwarnung am Montag nun konkret: Ab 14 Uhr ist laut Deutschem Wetterdienst (DWD) mit schweren Gewittern der Kategorie Unwetter zu rechnen. Dies betrifft ganz Bayern.

Die Gewitter ziehen laut wetter.com von Westen und Südwesten her auf und bringen heftigen Starkregen bis 40 Liter auf den Quadratmeter mit sich. Außerdem sind größerer Hagel und orkanartige Böen im Anmarsch.

Unwetter in München: Erst in der Nacht zum Dienstag beruhigt sich das Wetter

In der Nacht zu Dienstag soll sich das Wetter allmählich beruhigen, der Dienstag sowie der Rest der Woche wird laut aktuellen Prognosen regnerisch und kühler.

Erstmeldung vom 22. Mai: München - Gerade erst sind schlimme Unwetter über Deutschland gezogen. Sogar Tornado-Gefahr war zuvor ausgerufen worden. Sie trafen vor allem Nordrhein-Westfalen und den Westen Deutschlands. Doch zum Wochenstart droht nun dem Süden Deutschlands neues Wetter-Ungemach.

Unwetter in Bayern und BaWü - Hagelgefahr

Denn: Ein neues Tief nähert sich am Montag und bringt feuchte und milde Luft aus Südwesteuropa, wie wetter.net berichtet. Schon am frühen Mittag kann es besonders in Baden-Württemberg leichte Regenfälle geben. Im Osten bleibt es eher trocken. Doch ab dem späten Nachmittag rauschen dann kräftige Gewitter heran. Sie treffen demnach besonders Baden-Württemberg und Bayern.

Besonders hoch ist das Unwetterpotential demnach in Franken, im Alpenvorland und in Schwaben. Die Wetter-Experten warnen hier auch explizit vor möglichen Hagelschäden.

Wetter-Prognose: Temperaturen sinken

Die Temperaturen bleiben am Montag weiterhin sommerlich. Im Westen gibt es bis zu 24 Grad, in Bayern können sogar bis zu 27 Grad erreicht werden. Allerdings geht der Sommer-Vorgeschmack dann vorerst zu Ende.

Dem Bericht nach wird es ab Dienstag kühler und wechselhafter. Besonders im Alpenvorland ist Regen vorhergesagt. Die 20-Grad-Marke wird laut der Prognose nur im Osten und am Oberrhein geknackt. Im Nordwesten Deutschlands und im Alpenvorland sinken die Temperaturen sogar auf 15 Grad. Mit ähnlichen Temperaturen geht es dann in den Tagen darauf weiter. (rjs)

Auch interessant

Kommentare

Mehr zum Thema