Für 2015 geplant

Sudetendeutsches Museum kommt erst 2018

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Die neue bayerische Sozialministerin Emilia Müller (CSU) sagte dem Münchner Merkur, die Errichtung des Museums sei ein "zentrales Projekt bayerischer Vertriebenenpolitik. Es ist ein Leuchtturmprojekt."

München - Der Bau des Sudetendeutschen Museums verzögert sich. Das berichtet der Münchner Merkur.Bis zuletzt war die Eröffnung des von der Sudetendeutschen Stiftung initiierten und von Freistaat und Bund finanzierten Projekts für 2015 geplant gewesen.

Das Museum soll nun aber doch erst 2018 eröffnen.

"Der Zeitplan ist nicht mehr einzuhalten", sagte der Stiftungs-Vorsitzende Franz Pany der Zeitung (Donnerstagsausgabe). 2013 hatte die bayerische Staatsregierung erklärt, die Bauherrschaft übernehmen zu wollen. Der Freistaat plant, 20 Millionen für das Museum auszugeben, der Bund 10 Millionen Euro. Bis die Fläche neben dem Sudetendeutschen Haus an der Hochstraße im Stadtteil Haidhausen an den Freistaat übertragen ist, wird es aber noch dauern. In acht Wochen sollen die Verträge fertig sein, kündigte Pany an. In den nächsten Monaten soll dann ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben werden. Die neue bayerische Sozialministerin Emilia Müller (CSU) sagte dem Münchner Merkur, die Errichtung des Museums sei ein "zentrales Projekt bayerischer Vertriebenenpolitik. Es ist ein Leuchtturmprojekt." Auf 1200 Quadratmetern soll ab 2018 unter anderem eine Dauerausstellung mit den drei Abteilungen "Heimat!" zur Geschichte und Kultur der böhmischen Länder, "Verlust - Ende der Selbstverständlichkeiten" zu Nationalsozialismus und Flucht und Vertreibung sowie "Heimat?" zur Geschichte der Sudetendeutschen nach 1945 entstehen.

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