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Regale auch in München leer: Supermarkt bittet Kunden, auf andere Marken umzusteigen

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Von: Regina Mittermeier

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Edeka an der Theresienhöhe
Beim Edeka an der Theresienhöhe wird das Katzenfutter knapp. © Sigi Jantz

Leere Regale im Handel, und keiner weiß, wann Nachschub kommt. In München wird gerade das Tierfutter knapp.

München - Noch schmatzen viele Katzen zufrieden, wenn sie aus ihrem Napf fressen. Aber wer aktuell Nachschub für seinen Stubentiger kaufen will, verzweifelt vor leeren Supermarktregalen. In vielen Geschäften wird das Futter knapp. In München seufzen Kunden im Edeka-Markt an der Theresienhöhe. Denn dort gibt es nur noch wenige schwarz-goldene Sheba-Dosen, manche Sorten Nassfutter sind komplett ausverkauft. Grund dafür sind wohl Lieferengpässe. Das erklärte ein Aldi-Süd-Sprecher einem Kunden auf Facebook.

Edeka in München: Kaum noch Katzenfutter, Schilder sollen Kunden aufklären

Klar: Die Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine haben die Lieferketten weltweit durcheinander gewirbelt. Zahlreiche Branchen und Marken sind betroffen. Sogar Schilder weisen im Edeka darauf hin, dass beispielsweise die Marke Whiskas nicht mehr auf Lager ist – und die Kunden doch bitte auf andere Anbieter umsteigen sollen. Vorerst. Denn auch diese gehen sichtlich zur Neige…

Das merken auch Kunden bei Aldi, Lidl und Co. sowie im Drogeriemarkt an der Westendstraße. Denn wer dort bessere Chancen auf Nachschub wittert, findet nur ähnlich leere Regale. Leere Regale sind seit Beginn der Corona-Pandemie kein neuer Anblick mehr für Kunden. Zuerst war Klopapier weg, dann Mehl und Sonnenblumenöl. Dafür gab es verschiedene Gründe: Im ersten Lockdown hatten Hamsterkäufer einen Klopapier-Mangel ausgelöst und die Mehlregale geplündert. Sonnenblumenöl wurde wegen des russischen Angriffskriegs knapp, denn die Ukraine ist einer der wichtigsten Lieferanten.

Edeka in München
Der Edeka-Markt an der Theresienhöhe © Sigi Jantz

Im Unterschied zu Klopapier und Mehl dürfte Öl und Katzennahrung aber länger ausverkauft sein. Denn der Krieg wütet noch und auch beim Futtermangel sei kein Ende in Sicht – so zitiert die „Berliner Morgenpost“ den Aldi-Süd-Sprecher. Bei Edeka und dm dürften die Aussichten ähnlich düster sein. Anfragen blieben bis Redaktionsschluss aber unbeantwortet.

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